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Rohstahl­produktion in Deutschland steigt zum Jahresbeginn

Deutlicher Abstand zum Zehnjahresmittel bleibt.

Die Stahlproduktion in Deutschland ist im Januar 2026 kräftig gestiegen. Mit rund 3,1 Millionen Tonnen lag die Erzeugung um 15 Prozent über dem Wert des Vorjahresmonats. Das berichtet die Wirtschaftsvereinigung Stahl.

Von einer nachhaltigen Trendwende kann dennoch keine Rede sein. Der Blick auf die vergangenen zehn Jahre zeigt: Trotz des aktuellen Anstiegs liegt die Produktion weiterhin rund fünf Prozent unter dem Durchschnitt dieses Zeitraums. Die Branche bewegt sich damit nach wie vor unter ihrem langjährigen Niveau.

Besonders angespannt bleibt die Situation bei der bereits heute vergleichsweisen CO₂-armen Elektro­stahl­produktion. Hier unterschreitet die aktuelle Erzeugung den Zehnjahresdurchschnitt um rund elf Prozent.

Quelle: Wirtschaftsvereinigung Stahl

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