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HS-Schoch Gruppe investiert in moderne Produktion und Digitalisierung

Die HS-Schoch Gruppe richtet ihren Blick konsequent nach vorn. Mit einer klaren strategischen Planung für das Jahr 2026 setzt die Unternehmensgruppe gezielte Schwerpunkte in moderne Produktionsprozesse, digitale Technologien und neue Berufsfelder. Ziel ist es, Effizienz, Qualität und Zukunftsfähigkeit gleichermaßen zu stärken.

Zur Gruppe gehören die HS-Schoch GmbH & Co.KG, die ZFE GmbH und die bsg GmbH. Zusammen entwickeln, produzieren und regenerieren sie Anbaugeräte für Baumaschinen wie Löffel, Schaufeln und Greifer. Die HS-Schoch Gruppe bündelt Kompetenzen aus Stahlbau, Metallverarbeitung, Konstruktion und Engineering und schafft dadurch spürbare Synergien. Kurze Abstimmungswege, eine hohe Fertigungstiefe sowie große Flexibilität im Projektgeschäft ermöglichen es, Kundenanforderungen präzise und wirtschaftlich umzusetzen.

Ein zentrales Projekt für 2026 ist die Weiterentwicklung der Serienfertigungsstruktur innerhalb der Gruppe. So wird unter anderem die Roboterschweißanlage ausgebaut, um eine konstant hohe Präzision sicherzustellen und die Qualität der Schweißnähte nachhaltig zu verbessern. Ergänzend wurde eine zwölf Meter lange ESAB-Brennschneideanlage angeschafft. Sie ermöglicht präzise Zuschnitte auch in besonders großen Dimensionen und bildet die Grundlage für eine moderne und leistungsfähige Vorfertigung. Dadurch erhöhen sich sowohl Produktionskapazität als auch Prozesssicherheit.

Im Zuge der strategischen Weiterentwicklung der Produktion hat die HS-Schoch Gruppe am Standort Achern ihre Fertigung um eine moderne Rundbiegemaschine erweitert. Mit dieser Investition wird die Fertigungstiefe gezielt ausgebaut und zentrale Bearbeitungsschritte künftig im eigenen Werk abgebildet.

Kundenanforderung trifft Engineering (Foto: HS-Schoch Gruppe)

Bislang wurden gebogene Blechteile teilweise von externen Zulieferern bezogen. Durch die neue Rundbiegemaschine können diese Bauteile nun intern gefertigt werden. Die Anlage ermöglicht das exakte Rundbiegen von Stahl-, Feinkorn- und Verschleißblechen in unterschiedlichen Materialstärken. Dank moderner Steuerungstechnik lassen sich wiederholgenaue Radien sowie konische Formen wirtschaftlich herstellen. Dies steigert die Maßgenauigkeit, reduziert Nacharbeit und verkürzt Montagezeiten.

Mit der Integration dieses zusätzlichen Fertigungsschrittes wächst der Anteil der Eigenwertschöpfung deutlich. Gleichzeitig reduziert sich die Abhängigkeit von externen Lieferanten und damit das Beschaffungsrisiko. Kürzere Durchlaufzeiten, höhere Flexibilität bei kurzfristigen Kundenanforderungen sowie eine verbesserte Qualitätskontrolle durch interne Prüfprozesse stärken die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig. Zudem wird die Prozessintegration zwischen Zuschnitt, Biegen, Schweißen und Montage weiter optimiert. Gerade in Zeiten schwankender Lieferketten und steigender Materialpreise ist diese Unabhängigkeit ein entscheidender strategischer Vorteil.

Neben wirtschaftlichen Effekten wirkt sich die erhöhte Fertigungstiefe auch positiv auf die Nachhaltigkeit aus. Kürzere Transportwege reduzieren CO₂-Emissionen, während eine optimierte Materialausnutzung den Verschnitt minimiert. Die Investition in die Rundbiegemaschine ist damit nicht nur eine technische Erweiterung, sondern ein weiterer konsequenter Schritt innerhalb der langfristigen Produktionsstrategie der HS-Schoch Gruppe.

Die neue Rundbiegemaschine im Einsatz (Foto: HS-Schoch Gruppe)

Neben der technischen Modernisierung investiert die HS-Schoch Gruppe gezielt in digitale Technologien. Moderne Maschinen entfalten ihr Potenzial erst durch eine leistungsfähige digitale Infrastruktur. Daher werden Cloud- und ERP-Anwendungen auf den neuesten Stand gebracht und interne Abläufe mithilfe angepasster Workflow-Tools digital koordiniert. Das Ergebnis sind transparente Prozesse und eine optimierte Ressourcenplanung.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Einführung neuer Berufsfelder innerhalb der Gruppe. Als Bindeglied zwischen Produktion und Digitalisierung übernehmen künftig Supervisoren eine zentrale Rolle. Sie überwachen Prozesse, koordinieren Abläufe in automatisierten Fertigungszonen und stellen einen reibungslosen Produktionsfluss sicher. Damit reagiert die HS-Schoch Gruppe auf die steigenden Anforderungen vernetzter und automatisierter Fertigungsumgebungen.

Mit der klaren Fokussierung auf moderne Produktion, digitale Vernetzung und qualifizierte Fachkräfte schafft die HS-Schoch Gruppe die Grundlage für nachhaltiges Wachstum. Die Unternehmensgruppe sieht sich damit gut aufgestellt, um den Herausforderungen der kommenden Jahre erfolgreich zu begegnen und ihre Marktposition weiter auszubauen.

Quelle: HS-Schoch Gruppe

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