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PVC-Winter-Symposium 2026: Für Fortschritte in der Transformation braucht es Kunden

Am 14. Januar fand in Bonn das gemeinsam von VinylPlus Deutschland und Plastics Europe Deutschland organisierte PVC-Winter-Symposium statt. Berichtet wurde über Wege der wettbewerbsfähigen Transformation, die Verwendung erneuerbarer Ressourcen, den Aufbau von Sammelsystemen, innovative Sortiertechnik und Recyclingverfahren.

Zu den hochkarätigen Rednerinnen und Rednern gehörten Maximilian Nichterlein (Plastics Europe Deutschland), Michael Carus (nova-Institut), Jan Hommen (Tomra), Jane Gardner (ERFMI) sowie Dr. Ingo Sartorius (BKV).

Wichtiger Treff für die PVC-Branche

Seit über 20 Jahren zählt die halbjährlich stattfindende Veranstaltung zu den wichtigsten Branchentreffs für die PVC-Industrie in Deutschland. Bislang fand sie unter dem Namen „Workshop PVC und Umwelt“ statt. Dass das Format auch unter dem neuen Namen „PVC-Symposium“ nichts von seiner Anziehungskraft eingebüßt hat, zeigte gestern die erneut hohe Besucherzahl von knapp 90 Teilnehmenden aus der gesamten PVC-Wertschöpfungskette.

Bekenntnis zu Nachhaltigkeitszielen

Das klare Signal, dass die Wertschöpfungskette mit der Veranstaltung darüber hinaus sendet: Dem aktuell wirtschaftlich schwierigen Umfeld zum Trotz steht die PVC-Branche zu ihren Nachhaltigkeitszielen. Um die Transformation umzusetzen, braucht es jedoch dringend wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen, die die Wirtschaft ankurbeln und Nachfrage für nachhaltige Produkte schaffen.

Gleiche Bedingungen für alle Marktteilnehmer gefordert

„Maßnahmen, wie der Industriestrompreis und die Gesetzesinitiative „EU-Omnibus“ sind wichtig und richtig. Aber Energie ist noch immer zu teuer, Genehmigungen dauern zu lange und die Bürokratie ist noch zu umständlich“, schilderte Dr. Alexander Kronimus, Geschäftsführer von VinylPlus Deutschland. Zudem müsse auch gesichert werden, dass die Transformation die europäischen Kunden überhaupt erreichen kann. Dazu Kronimus: „Die Marktaufsicht muss gewährleisten, dass alle Produkte – auch Importe – die europäischen Nachhaltigkeitsstandards erfüllen. Nur so sind unsere nachhaltigen Produkte wettbewerbsfähig.“

Quelle: VinylPlus Deutschland e. V.

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