Sich miteinander vernetzen und Müllsammelaktionen organisieren

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Foto: Pixabay

World Cleanup Day 2021: Institut für Ozean Plastik Recycling geht mit Sammel-App „Clean Up Now“ an den Start.

Das Institut für Ozean Plastik Recycling (IFOPR) startet mit der kostenfreien App Clean Up Now. Die Applikation ist in einer ersten Version ab sofort in allen gängigen App-Stores verfügbar und ermöglicht Menschen, sich in ganz Deutschland miteinander zu vernetzen und Müllsammelaktionen zu organisieren.

Ein Organisationstool für den World Cleanup Day 2021: Unter dem Motto „Die Welt räumt auf. Deutschland macht mit“ werden am 18. September wieder Zehntausende Bürger für eine saubere, gesündere und plastikmüllfreie Zukunft auf die Straßen gehen. Clean Up Now wurde entwickelt, um solche und ähnliche Sammelaktionen ab zehn Personen zu unterstützen. Zusätzlich zur Vernetzung stellt das IFOPR auch Material für die Sammlung zur Verfügung, zum Beispiel Müllsäcke oder spezielle Greifarme für gefährliche oder stark verschmutzte Abfälle.

Wichtiger Schritt auf dem Weg zur Vision  

„Mit Clean Up Now gehen wir einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu unserer Vision – die Welt von Müll zu befreien, ob nun im Meer, am Strand, im Wald oder im Gebirge“, sagt IFOPR-Gründer Peter Bales. „In vielen Gesprächen mit engagierten Umweltschützerinnen und Umweltschützern ist uns klar geworden, welche Schlüsselrolle der Tatendrang der Menschen auf diesem Weg spielt.“

Clean Up Now ermöglicht allen Menschen sowohl das einfache Auffinden von Sammelaktionen als auch die Option, selbst Aktionen zu organisieren und sich mit anderen Sammelwilligen zu vernetzen. Darüber hinaus können die Nutzer jederzeit Müllfunde melden. Das IFOPR meldet diese an die zuständigen Behörden mit dem Hinweis, den gefundenen Müll fach- und umweltgerecht zu entsorgen.

Ab sofort ist Clean Up Now im App Store sowie Google Play Store in einer ersten Version verfügbar: „Es war uns wichtig, mit der App pünktlich zum World Clean Up Day zu starten – es handelt sich zum jetzigen Zeitpunkt um einen Prototyp“, schildert Bales. „Wir werden gemeinsam mit unserem Entwickler Martin Rademacher fortlaufend daran arbeiten, die App um zusätzliche Skills zu erweitern sowie die Bedienbarkeit und Nutzerfreundlichkeit zu verbessern.“

Zum World Cleanup Day begleitet das IFOPR eine erste Aktion am Hubland in Würzburg: Zwischen 11 und 14 Uhr sammeln die Gründer mit zahlreichen weiteren Engagierten am Hubland (Landesgartenschau-Gelände).

Über die Institut für Ozean Plastik Recycling (IFOPR) gGmbH

Das IFOPR hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen Lösungsansatz für die Verschmutzung der Weltmeere mit Plastik zu entwickeln. Das Beratungsinstitut mit Sitz in Würzburg arbeitet über sein Pilotprojekt „Silicon Harbour“ an einer weltweit skalierbaren Lösung. Dabei vernetzt das IFOPR sämtliche unabhängigen wertschöpfenden Akteure, um Meeresmüll als Rohstoff zurück in den Wirtschaftskreislauf zu bringen. Gesellschafter sind die Unternehmer Herbert Hornung und Peter Bales sowie der Steuerberater Dr. Balthasar Höhn.

Quelle: IFOPR

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