Waldbrandstatistik 2020 offenbart verbessertes Brandmanagement

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2018 brannten in Deutschland mehr als 2.300 Hektar Wald (Foto: Pixabay)

Die Waldbrandfläche in Deutschland machte im Jahr 2020 mit 368 Hektar (ha) weniger als ein Siebtel der Fläche von 2019 (2.711 ha) aus. Die Zahl der Waldbrände blieb dagegen mit 1.360 sehr hoch. Das zeigt, dass das Waldbrandmanagement wirkt.

Die aktuelle Waldbrandstatistik des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) offenbart die Wirkung von Waldbrandmanagement. Im vergangenen Jahr konnten Waldbrände schneller erkannt und effektiver bekämpft werden als in den Jahren zuvor. Damit konnte auch die Waldbrandfläche 2020 verringert werden. Hingegen lag die Zahl der Waldbrände 2020 mit 1.360 deutlich über dem Mittel der vergangenen 20 Jahre (901 Brände).

Vor allem in den Jahren 2018 und 2019 waren Brandzahl und Brandfläche in den heimischen Wäldern in die Höhe geschnellt, weil lange Dürreperioden die Vegetation in den Wäldern in ein gefährlich brennbares Material verwandelt hatten. Mit dem Klimawandel drohen vermehrt Dürreperioden in Mitteleuropa. Daher hat die Bundesregierung damit begonnen, Maßnahmen und Projekte zur Waldbrandprävention und -bewältigung voranzubringen.

Quelle: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.

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