Exporte im Februar 2021: plus 0,9 Prozent zum Januar 2021

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Exporte liegen 2,1 Prozent unter dem Vorkrisenniveau von Februar 2020.

Im Februar 2021 sind die Exporte in Deutschland gegenüber Januar 2021 kalender- und saisonbereinigt um 0,9 Prozent und die Importe um 3,6 Prozent gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, lagen die Exporte kalender- und saisonbereinigt 2,1 Prozent niedriger als im Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland. Die Importe stiegen gegenüber Februar 2020 kalender- und saisonbereinigt um 0,2 Prozent.

Im Februar 2021 wurden von Deutschland Waren im Wert von 107,8 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 89,7 Milliarden Euro importiert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Februar 2020 sanken die Exporte im Februar 2021 um 1,2 %, die Importe stiegen um 0,9 %.

Die Außenhandelsbilanz schloss im Februar 2021 mit einem Überschuss von 18,1 Milliarden Euro ab. Im Februar 2020 hatte der Saldo in der Außenhandelsbilanz 20,3 Milliarden Euro betragen. Kalender- und saisonbereinigt lag der Überschuss der Außenhandelsbilanz im Februar 2021 bei 19,1 Milliarden Euro.

Die deutsche Leistungsbilanz schloss unter Berücksichtigung der Salden für Warenhandel (+18,6 Milliarden Euro), Dienstleistungen (+1,2 Milliarden Euro), Primäreinkommen (+7,7 Milliarden Euro) und Sekundäreinkommen (-8,8 Milliarden Euro) im Februar 2021 mit einem Überschuss von 18,8 Milliarden Euro ab. Im Februar 2020 hatte die deutsche Leistungsbilanz einen Aktivsaldo von 21,6 Milliarden Euro ausgewiesen.

Außenhandel mit EU-Staaten

In die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) wurden im Februar 2021 Waren im Wert von 58,3 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 49,7 Milliarden Euro von dort importiert. Gegenüber Februar 2020 sanken die Exporte in die EU-Staaten um 0,3 %, die Importe aus diesen Staaten nahmen um 0,7 % zu. In die Staaten der Eurozone wurden im Februar 2021 Waren im Wert von 40,4 Milliarden Euro (-0,9 %) exportiert und Waren im Wert von 33,7 Milliarden Euro (-0,6 %) aus diesen Staaten importiert. In die EU-Staaten, die nicht der Eurozone angehören, wurden im Februar 2021 Waren im Wert von 17,9 Milliarden Euro (+1,2 %) exportiert und Waren im Wert von 16,0 Milliarden Euro (+3,7 %) von dort importiert.

Außenhandel mit Nicht-EU-Staaten

In die Staaten außerhalb der Europäischen Union (Drittstaaten) wurden im Februar 2021 Waren im Wert von 49,5 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 40,0 Milliarden Euro aus diesen Staaten importiert. Gegenüber Februar 2020 nahmen die Exporte in die Drittstaaten um 2,3 % ab, die Importe von dort stiegen um 1,1 %.

Außenhandel mit dem Vereinigten Königreich

Die Exporte in das Vereinigte Königreich sanken im Februar 2021 um 12,2 % auf 5,4 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahresmonat. Die deutschen Importe aus dem Vereinigten Königreich nahmen um 26,9 % auf 2,7 Milliarden Euro ab.

Am 1. Januar 2021 trat der zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich ausgehandelte Partnerschaftsvertrag vorläufig in Kraft. Mit dem Austritt aus dem EU-Binnenmarkt und der Zollunion ist der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU nun endgültig vollzogen.

Außenhandel mit weiteren ausgewählten Staaten

Im Februar 2021 stiegen die Exporte in die Volksrepublik China gegenüber Februar 2020 um 25,7 % auf 8,5 Milliarden Euro. Die Exporte in die Vereinigten Staaten gingen um 0,6 % auf 9,5 Milliarden Euro zurück.

Die meisten Importe kamen im Februar 2021 aus der Volksrepublik China nach Deutschland. Von dort wurden Waren im Wert von 9,9 Milliarden Euro eingeführt (+32,5 % zum Vorjahresmonat). Die Importe aus den Vereinigten Staaten sanken im Februar 2021 um 12,6 % auf einen Wert von 5,1 Milliarden Euro.

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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