Digitales Abfallmanagement – Vermarktung zum besten Preis

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Bildquelle: Lubey AG

Das Software-Unternehmen Lubey AG brachte bereits im Jahr 2018 das Vermarktungstool „Lubey Trade“ für Abfälle an den Start. Inzwischen können Unternehmen ihr gesamtes Entsorgungsmanagement digital abwickeln.  

Gehandelt werden können alle Arten von Abfällen, radioaktive Stoffe selbstverständlich ausgenommen. Ob Abfallerzeuger, Entsorger oder öffentlich rechtlicher Entsorgungsträger: Alle an der Verwertungskette Beteiligten können hier einfach und digital miteinander ins Geschäft kommen. Dabei stehen den Nutzern zwei Vermarktungswege zur Verfügung: Die „E-Vergabe“ ist speziell für mittlere und große Unternehmen konzipiert. Mit ihr lassen sich mehrere Abfälle gleichzeitig und über einen längeren Zeitraum vermarkten. Die „Spot-Auktion“ bietet sich bei kleineren Mengen an, die kurzfristig vermarktet werden sollen.

Gegenüber einer analogen Vermarktung hat diese Lösung den Angaben nach viele Vorteile. So können zum Beispiel Filialunternehmen, die bislang auf einen der wenigen überregionalen Großversorger angewiesen waren, nun ohne viel Aufwand mit regionalen Anbietern zusammenarbeiten. Dies schafft Zugang zu einem breiteren Angebot und mehr Transparenz und Wettbewerb. Dabei garantiert der Auktionsmechanismus eine Vermarktung zum besten Preis. Hinzu kommt: „Lubey Trade“ arbeitet cloudbasiert. Es muss also keine Software gekauft oder installiert werden.

Vergaberechtskonform – Automatisierte Prozesse

Für Fälle, in denen eine öffentliche Ausschreibung nötig ist, hat Lubey das geltende Vergaberecht integriert. Analoge Vergabeverfahren per Post sind fehleranfällig, weil dort oft zum Beispiel wichtige Fristen versäumt oder die einzelnen Lose kompliziert beschrieben werden. Die Eingabe auf Lubey Trade folgt dagegen einem standardisierten Prozess: Wer eine Vergabe im System anlegt, kann per Mausklick in wenigen Minuten rechtskonforme Dokumente erzeugen.

Für die Abwicklung der Entsorgung hat Lubey die Software-Lösung „Lubey Connect“ entwickelt. Denn nach der Vermarktung ihrer Abfälle fangen für viele Unternehmen die Probleme erst an, weiß Dr. Michael Lämmerhirt, Lubey-Vorstandsvorsitzender: „Sie müssen die Entsorgungsprozesse mit mehreren Anbietern organisieren, überwachen und abrechnen – bei größeren Unternehmen mit mehreren Standorten ein ungeheurer Aufwand.“

Dieser Aufwand wird mit „Lubey Connect“ reduziert. Die Software schafft eine digitale Schnittstelle zu den Entsorgern, und die Prozesse des gesamten Entsorgungs- und Abrechnungsmanagement werden automatisiert. Das bedeutet: Auf Knopfdruck lassen sich dort alle Entsorgungsaufträge mit Status einsehen, Rechnungen und Gutschriften aufrufen, ein Entsorgungsvorgang auslösen oder die abgeholten monatlichen Mengen darstellen. Mit dem System können außerdem E-Rechnungen und E-Gutschriften mitsamt Belegen erstellt werden. Diese werden zudem im Abgleich mit den über „Lubey Trade“ geschlossenen Verträgen direkt auf Plausibilität geprüft.

Zwei Jahre nach der Gründung nutzen inzwischen mehrere tausend Unternehmen die Tools „Lubey Trade“ und „Lubey Connect“ – Tendenz laut Lubey steigend. Zu den Kunden gehören Automobilzulieferer und Einzelhandelskonzerne, aber auch viele regionale und überregionale Entsorgungsunternehmen sowie öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger.

Die Lubey AG, die mit “Lubey Consulting“ unter anderem auch maßgeschneiderte Entsorgungskonzepte für Unternehmen erstellt und mit „Lubey Develop“ individuelle Softwarelösungen für ihre Kunden entwickelt, möchte die Digitalisierung der Branche weiter vorantreiben.

Quelle: Lubey AG

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