Praktische Leitlinien zur Gewährleistung der Abfallverbringung

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Abfalltransport-Kontrolle (Foto: Bezirksregierung Arnsberg)

Die EU-Kommission hat einen Leitfaden für einen gemeinsamen Ansatz ausgearbeitet, um die Fortsetzung der Abfallverbringung in der Europäischen Union unter den außergewöhnlichen Umständen, die durch den Ausbruch des Coronavirus entstanden sind, sicherzustellen.

Die Kommission empfiehlt, die eingerichteten grünen Fahrspuren zu nutzen und die Papierverfahren für Abfallverbringungen durch elektronischen Austausch zu ersetzen, um Kontakte so weit wie möglich zu vermeiden und den Grenzübertritt zu beschleunigen.

Der Kommissar für Umwelt, Ozeane und Fischerei, Virginijus Sinkevičius, sagte dazu: „In diesen schwierigen Zeiten leisten unsere Unternehmen, die sich mit Abfällen befassen, weiterhin einen wesentlichen Dienst für unsere Gesellschaft. Die Kommission arbeitet mit den Mitgliedstaaten zusammen, um die grünen Wege für Abfälle offen zu halten, sodass die Abfälle ohne Verzögerung verbracht werden können, um zur Ressource für eine andere Industrie zu werden oder um ihre geeignetste Behandlung in der EU zu erhalten. Das ist gut für den Gesundheits- und Umweltschutz und auch für die Kreislaufwirtschaft.“

Auf der Grundlage der ermittelten bewährten Verfahren und im Einklang mit dem geltenden Rechtsrahmen bietet das Dokument den zuständigen Behörden in den Mitgliedstaaten, den Wirtschaftsbeteiligten und allen relevanten Interessengruppen Leitlinien zur Vermeidung und zum Abbau möglicher Hindernisse für die grenzüberschreitende Verbringung von Abfällen innerhalb der EU.

Der Abbau von Hindernissen für die Verbringung von Abfällen ist wichtig für die Aufrechterhaltung eines hohen Schutzniveaus für die öffentliche Gesundheit und die Umwelt. Die Verbringung von Abfällen innerhalb der EU ist ein wichtiges Glied in der gesamten Lieferkette von der Sammlung bis zur endgültigen Behandlung von Abfällen und ihrer Verwendung als Ressource. Die Kommission hat sich verpflichtet, auf die Kreislaufwirtschaft hinzuarbeiten, und arbeitet auch in den schwierigen Zeiten des Coronavirus-Ausbruchs weiter daran.

Weitere Informationen (englisch)

Quelle: bvse und ec.europa.eu

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