Zentrales Thema auf der Ecomondo 2019: Umweltverschmutzung durch Kunststoffe

413
Logo: Ecomondo / Italian Exhibition Group S.P.A

Eine der größten Umweltherausforderungen unserer Zeit: Die Verringerung der Umweltverschmutzung durch Kunststoff, dessen Produktion lt. einiger Informationsquellen, bis zum Jahr 2050 eine Milliarde Tonnen pro Jahr überschreiten könnte. Die 23. Ausgabe der Ecomondo, dem großen europäischen Treffen zum Thema Kreislaufwirtschaft, die von der Italian Exhibition Group vom 5. bis 8. November 2019 auf dem Messegelände Fiera di Rimini veranstaltet wird, wird erneut ein umfangreiches Begegnungsprogramm dem Thema Kunststoffe widmen. Der Auftakt hierzu kommt von der europäischen Strategie, die in den letzten Monaten zur Verabschiedung der Richtlinie über das Verbot des Verkaufs von Einwegprodukten aus Plastik geführt hat.

Den Überblick über das was sich auf nationaler und internationaler Ebene bewegt, liefert das reiche Messeprogramm mit vielen interessanten Terminen unter der Leitung des wissenschaftlich-technischen Ecomondo Ausschusses unter dem Vorsitz von Herrn Professor Fabio Fava.

Welche sind die offensichtlichsten Innovationstreiber, die die Welt der Verpackung revolutionieren? Diese Frage beantwortet die Leitveranstaltung „Die Zukunft des nachhaltigen Verpackungsdesigns“. Auf dem Weg zu einem permanenten Observatorium für Verpackungsinnovationen. Die Region Emilia-Romagna – Packaging Valley Europas – ist eines der Gebiete, die auf internationaler Ebene am stärksten in diesem Bereich tätig sind. Das Ziel der Konferenz besteht darin, als Reaktion auf die legislativen Leitlinien und die Veränderungen im Ökosystem auf globaler Ebene ein Symposium einzuleiten, um über die in der Welt stattfindenden Innovationen zu berichten und der wissenschaftlichen und technologisch-produktiven Gemeinschaft des Sektors ein Observatorium für nachhaltige Verpackungen zur Verfügung zu stellen, das für die Beschleunigung der Innovations- und Wissensverbreitungsprozesse und die Konsolidierung des Netzwerks von wesentlicher Bedeutung ist.

Auch zum Thema Verpackung informiert das Seminar mit dem Titel End-of-Waste der gemischten Verpackungsanteile: Neue Möglichkeiten zur materiellen Aufwertung wichtiger Ressourcen, unter Bezugnahme auf die neuen End-of-Waste-Verordnungen, auf die Innovationen von Kläranlagen und die Ergebnisse der technologischen Forschung, wichtige Informationen darüber, wie man die problematischen Anteile von Mischkunststoffverpackungen, die oft zur Verbrennung oder Deponierung bestimmt sind, nutzen kann.

Plastic-free for a healthy Mediterranean See, the Bluemed R&I Pilot, ist hingegen ist eine Diskussionsrunde mit wichtigen Akteuren der Kunststoffkette, um gemeinsam ein Portfolio von Eingriffen und konkreten Maßnahmen zu entwickeln.

Der wissenschaftlich-technische Ausschuss der Ecomondo, Legambiente, Corepla, IPPR, die Mittelmeer-Vereinigung der Aquakulturproduzenten, die Universität Siena, Bluemed haben für Freitag, den 8. November einen Termin für die Bestandsaufnahme der Marine Litter und Blue Economy, Auswirkungen und Lösungen aus der Welt der Fischerei und Aquakultur, vereinbart. Verlorene oder nicht mehr gebrauchte Netze und Ausrüstungen aus Fischerei und Aquakulturen machen etwa ein Drittel der an europäischen Stränden vorkommenden Kunststoffabfälle und einen noch größeren Gewichtsanteil aus und erreichen bis zu 11.000 Tonnen pro Jahr. Eine Gelegenheit, Erfahrungen zu präsentieren, in Erwartung der Ausarbeitung des Gesetzes, das die Meereslebewesen vor dem ausufernden Plastikmüll schützen soll.

Weitere Informationen zum Messeprogramm auf www.ecomondo.com.

Quelle: Italian Exhibition Group S.P.A