Zusätzliche Fördermittel für die bifa Umweltinstitut GmbH

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Quelle: bifa Umweltinstitut

Der Freistaat Bayern will ab 2020 die jährliche institutionelle Förderung von bifa von einer halben Million Euro deutlich auf bis zu 1,1 Millionen Euro pro Jahr aufstocken.

Zur Überbrückung des Jahres 2019 stellt der bayerische Landtag auf Initiative der Abgeordneten, StS a. D. Hintersberger, CSU, und dem parlamentarischen Geschäftsführer der Freien Wähler, Dr. Mehring, jeweils 250.000 Euro zur Verfügung. Mit diesen Mitteln soll das Konzept „bifa – fit for future“ umgesetzt werden. bifa soll so noch bessere Handlungsmöglichkeiten in seinem wichtigsten Aufgabenfeld erhalten: dem Technologietransfer im Bereich der Umwelttechnologien. Dazu gehören beispielsweise die Verfahrenstechnik, der integrierte betriebliche Umweltschutz, eine nachhaltige Abfallwirtschaft und der Klimaschutz.

bifa wurde 1991 gegründet. Seither hat das Institut weit über 1.000 Projekte der anwendungsnahen Auftragsforschung und Beratung für Unternehmen, Kommunen und die Politik in Bayern, Deutschland und im Ausland bearbeitet. Die Durchführung von Förderprojekten war wegen der Höhe der einzubringenden Eigenleistungen allerdings eng begrenzt. Durch die zusätzlichen Gelder wird bifa künftig gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Forschung noch mehr Forschungsprojekte durchführen können, die etwa mit Mitteln der Bundesregierung oder der Europäischen Union gefördert werden.

Dies ermöglicht bifa, Erfahrungen und Wissen aus seinen Praxisprojekten in noch mehr innovative Forschungsprojekte einzubringen. Dies stärkt aber auch den Transfer aktueller Forschungsergebnisse in die bifa-Auftragsforschung und -beratung. Die Erhöhung der institutionellen Förderquote sichert die Fortsetzung der erfolgreichen Entwicklung von bifa. Sie erhält alle wirtschaftspolitischen und volkswirtschaftlichen Vorteile des Instituts und schafft Planungssicherheit für die Gesellschafter und für bifa. Auch nach dieser Erhöhung der jährlichen Förderung liegt die Förderquote von bifa weiterhin deutlich unter derjenigen vergleichbarer Technologietransfer- bzw. FuE-Einrichtungen. Gesellschafter der bifa sind der Freistaat Bayern (75,0 %), die Industrie- und Handelskammer Schwaben (12,5 %) sowie die Stadt Augsburg (12,5 %).

Quelle: bifa Umweltinstitut