Anzeige

DEG fördert Recycling von Kunststoffabfällen in Bangladesch

Das niederländische Unternehmen LC Packaging B.V., das auf die Produktion von flexiblen Schüttgutbehältern spezialisiert ist, hat gemeinsam mit lokalen Partnern ein Plastik-Recycling-Startup gegründet.

In Bangladeschs Hauptstadt Dhaka landen täglich tausende Tonnen Abfall in den Straßen und Gewässern der Stadt. Ein Großteil davon ist Plastikmüll. Das Unternehmen GreenBangla Recycling erwirbt Plastikabfälle, recycelt diese und verarbeitet sie weiter. Kofinanziert wird das Vorhaben von der DEG mit Mitteln aus dem develoPPP.de-Programm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Zertifiziert nach internationalen Standards

Das junge Unternehmen arbeitet eng mit lokalen Herstellern von Kunststoffprodukten zusammen, die etwa Granulate aus recyceltem Plastik von GreenBangla beziehen. Der Produktionsstandort ist nach international anerkannten Umwelt- und Sozialstandards zertifiziert. 30 Absolventen von verschiedenen Technikschulen arbeiten mittlerweile festangestellt bei GreenBangla.

Zu Beginn erhielten sie umfassende Schulungen von lokalen und internationalen Trainern zu Arbeitssicherheit, Umwelt- und Sozialstandards, dem sicheren Umgang mit den Maschinen sowie zur Reinigung und Sortierung der Abfälle. Zudem werden die Zulieferer geschult, wie sie die Kunststoffreste sicher und effektiv sammeln. Wie es heißt, zahlt das Start-up seinen Mitarbeitern und den zuliefernden Müllsammlern deutlich höhere Löhne und Abnahmepreise als vor Ort üblich, und trage somit dazu bei, dass sich auch ihr Lebensstandard insgesamt verbessern kann.

Über develoPPP.de

develoPPP.de richtet sich an Unternehmen, die sich langfristig in Entwicklungs- und Schwellenländern engagieren und dabei ihr unternehmerisches Engagement nachhaltig gestalten wollen. Die DEG bietet als eine von drei Durchführungsorganisationen dieses Förderprogramm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) an.

Das BMZ stellt hierfür öffentliche Mittel bis zu einer Höhe von 200.000 Euro und maximal 50 Prozent der Projektkosten zur Verfügung. Diese sogenannten Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft können bis zu drei Jahre dauern und in den unterschiedlichsten Branchen und Themen angesiedelt sein. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, develoPPP-Projekte, die einen herausragenden entwicklungspolitischen Nutzen erzielen, als sogenannte Strategische Entwicklungspartnerschaften besonders zu fördern. Strategische Projekte werden mit einem Partnerunternehmen in einem oder mehreren Entwicklungs- und Schwellenländern durchgeführt. Das Gesamtvolumen des Projektes (öffentliche und private Beiträge) beträgt mindestens 750.000 Euro. Der öffentliche Förderbeitrag liegt dabei bei mehr als 200.000 Euro (maximal 50 Prozent der Projektkosten).

Quelle: develoPPP.de

KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Schlagzeilen

Anzeige

Fachmagazin EU-Recycling

Translation