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Stahlschrottpreise blieben im Juni überwiegend stabil

Die weltweite Rohstahlproduktion lag in den ersten fünf Monaten 1,5 Prozent unter dem Vorjahr, vor allem in Folge einer geringeren Produktion in China (-3,9 %) und im Mittleren Osten (-14,6 %); Deutschlands Output stieg dagegen um 8,8 Prozent.

Das berichtet die IKB Deutsche Industriebank AG in ihrer neuesten Rohstoffpreis-Information. Die Stahlpreise entwickelten sich im Juni uneinheitlich: Warmbreitband (-2,2 %) und Feinblech (-2,8 %) gaben nach, während Walzdraht um 3,5 Prozent zulegte. Eisenerz stand zuletzt unter Druck, belastet durch anhaltend hohe Liefermengen, hohe Lagerbestände in chinesischen Häfen, schwache Baunachfrage in China und nachlassende Dynamik im verarbeitenden Gewerbe. Bis Ende des dritten Quartals 2026 erwartet die IKB seitwärts tendierende Stahlpreise.

Die deutschen Stahlschrottpreise blieben im Juni überwiegend stabil, gestützt durch die robuste Inlandsnachfrage der Stahlwerke und begrenztes Aufkommen. Mit Beginn der Sommerferien und Werksstillständen wird ein moderater Rückgang erwartet, da die Nachfrage vorübergehend nachlassen dürfte.

Quelle: IKB Deutsche Inhdustriebank AG

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