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Der Irankonflikt beschränkt die Aluminiumproduktion

In den ersten drei Monaten 2026 lag die Produktion von Primäraluminium um 1,2 Prozent über dem Vorjahresniveau. Der Produktionsanstieg betrug in China 1,6 Prozent, in Europa konnte der Output um 3,9 Prozent gesteigert werden.

Das berichtet die IKB Deutsche Industriebank AG in ihrer neuesten Rohstoffpreis-Information. Der Irankonflikt beschränkt die Aluminiumproduktion in den Golfstaaten, die im März 2026 um 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat sank.

Die Lagerbestände an den Börsen entwickeln sich weiterhin uneinheitlich: An der LME sanken die Bestände um 11 Prozent, während an der SHFE wie in den Vormonaten deutlich
mehr Aluminiumbestände zu verzeichnen waren.

Tendenz: Seit Beginn des Irankonflikts stieg der Preis für Primäraluminium um 17,3 Prozent auf 3.600 US-Dollar pro Tonne. Die IKB erwartet aufgrund der angespannten geopolitischen Situation bis Ende des ersten Halbjahres einen Primäraluminiumpreis von 3.650 US-Dollar pro Tonne in einem Band von +200 US-Dollar pro Tonne.

Quelle: IKB Deutsche Industriebank AG

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