In den ersten beiden Monaten 2026 lag die Produktion von Primäraluminium um 1,3 Prozent über dem Vorjahresniveau. Der Produktionsanstieg im Vergleich zum Vorjahr betrug in China 1,6 Prozent. In Europa konnte der Output um 3,4 Prozent gesteigert werden.
Das berichtet die IKB Deutsche Industriebank AG in ihrer neuesten Rohstoffpreis-Information vom 2. April 2026. Der Irankonflikt wird die Aluminiumproduktion in den Golfstaaten beschränken: Produktionsstätten in den VAE, dem fünftgrößten Aluminiumhersteller weltweit, wurden angegriffen. Die Lagerbestände an den Börsen entwickeln sich uneinheitlich: An der LME sanken die Bestände um zehn Prozent, während an der SHFE wie in den Vormonaten deutlich mehr Aluminiumbestände zu verzeichnen waren.
Tendenz: Infolge des Krieges stieg der Preis für Primäraluminium um zehn Prozent auf knapp 3.400 US-Dollar pro Tonne. Die IKB erwartet aufgrund der angespannten geopolitischen Situation bis zum Ende des ersten Halbjahres einen Primäraluminiumpreis von 3.600 US-Dollar pro Tonne in einem Band von +200 US-Dollar pro Tonne
Quelle: IKB Deutsche Industriebank AG






