Das Kompetenznetzwerk WFZruhr vermeldet Rekordzahlen: 1.700 Fachbesucher, 158 Aussteller und so viele Fahrzeuge, Kehrmaschinen, Lkw mit alternativen Antrieben und Spezialgeräte für den kommunalen Einsatz wie noch nie – das war der Tag der Entsorgungs-Logistik & Kommunaltechnik in Selm.
Die Fachausstellung am 8. und 9. Juli mit Podiumsdiskussionen und Minister-Besuch fand bereits zum zwölften Mal statt und hat sich als Branchentreff fest etabliert. „Wir sind wirklich überwältigt, wie viele Aussteller in diesem Jahr nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Frankreich, Österreich, Dänemark und den Niederlanden gekommen sind“, freut sich Tobias Althoff, Geschäftsstellenleiter des WFZruhr, „dass sich das Themenspektrum unserer Fachausstellung noch erweitert hat. So waren in diesem Jahr viele Unternehmen erstmals dabei, die zum Beispiel Ladeinfrastruktur und Dienstleistungen rund um Elektromobilität gezeigt und angeboten haben.“
Die Aussteller präsentierten so ziemlich alles, was die Branche aktuell zu bieten hat: Von Fahrzeug und Kehrtechnik, modernen Hallensystemen, Nutzfahrzeugen, Tourenplanung, Tonnenleerung, Ladungssicherung und dem Umgang mit Gefahrgütern bis hin zu Berufskleidung, Versicherungen und Beratung wurde ein umfassender Themenschirm aufgespannt. Das Interesse an diesem „Komplettpaket“ spiegelte sich auch in der seit Jahren steigenden Zahl der Fachbesucher und Entscheider, die zum Messegelände der F&T LaSiSe kamen, um sich einen Überblick über die Themen der Entsorgungs-Logistik und Kommunaltechnik zu verschaffen.
Themen der Branche im Fokus
Wichtige Impulse setzten die beiden Podiumsdiskussionen: Eine hochkarätige Expertenrunde, unterhaltsam moderiert von Sascha Hähnke, Geschäftsführung Remondis Sustainable Services GmbH, diskutierte über „Plug, Tank oder Pipeline? Der Mobilitätsmix von morgen!“ Sebastian Winkler, Area Sales Manager von der Iveco Deutschland GmbH, hatte in seinem Impulsvortrag den Überblick über „Alternative Antriebstechnologien für Entsorgungsbetriebe und Kommunen“ vermittelt.

Am Tag zwei standen Digitalisierung und der Einsatz von KI im Mittelpunkt der Präsentation und Diskussion. „Von Stau zu Smart Flow – mit KI den Weg für Stadt, Unternehmen und Bürger frei machen“ hieß das spannende Thema. Moderiert von Prof. Dr. Maren Schnieder von der Hochschule Bochum erläuterten Experten, wie moderne Technologien Verkehrsflüsse erfassen, ordnen und optimieren können.
Minister lobt die Branche
Ein weiteres Highlight war der Besuch von Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW. In einem interessanten Grußwort betonte er die Bedeutung der Kreislaufwirtschaft für die Daseinsvorsorge sowie die Rohstoffsicherheit des Landes. Krischer lobte das Engagement und die Entwicklung der Branche und verschaffte sich selbst einen Eindruck von den Möglichkeiten, die modernes Recycling und alternative Antriebe bieten.
Nach dem Event ist vor dem Event
Dr. Hildebrand von Hundt, „Erfinder“ des Tages der Entsorgungs-Logistik &
Kommunaltechnik, zog ein rundum positives Fazit: Die Branche trifft sich in Selm, weil hier die Entscheider aus öffentlichen sowie privaten Unternehmen miteinander ins Gespräch kommen“, bilanziert der Netzwerker. „Deshalb bieten wir neben Ausstellung und Podiumsdiskussionen auch immer ein Get together mit leckerem Essen und Live Musik an. In lockerer Atmosphäre können Aussteller und Besucher den Tag ausklingen lassen und ihre Themen vertiefen.“
Sein Dank gilt allen Teilnehmenden sowie dem engagierten Team des WFZruhr, das die
Veranstaltung zu einem großen Erfolg gemacht habe. Gemeinsam mit dem zweiten Geschäftsführer, Prof. Dr. Peter Hense, blickt von Hundt gleich wieder nach vorne. Der nächste Tag der Entsorgungs-Logistik & Kommunaltechnik am 15. und 16. September 2027 ist schon in Planung.
Quelle: WFZruhr




