Die weltweite Rohstahlproduktion liegt unter dem Vorjahresniveau. Im Dezember ging die Produktion gegenüber dem Vorjahresniveau um 3,7 Prozent deutlich zurück. Getrieben wurde diese Entwicklung vor allem durch eine erheblich geringere Produktion in China (-12,6 % gegenüber dem Vorjahr), das im Dezember 48,9 Prozent der weltweiten Stahlproduktion ausmachte.
Das berichtet die IKB Deutsche Industriebank AG in ihrer neuesten Rohstoffpreis-Information. Die Stahlpreise haben sich im Dezember kaum bewegt. Warmbreitband liegt 2,7 Prozent über dem Preis des Vormonats, Walzdraht blieb mit 0,0 Prozent unverändert und Feinblech notierte 1,3 Prozent darüber. Bis Ende des ersten Quartals 2026 erwartet die IKB bei den Stahlpreisen einen leichten Aufwärtstrend.
Der Trend aus den Vormonaten setzte sich bei den Schrottpreisen fort. So stieg der Preis für Stahlaltschrott um weitere 4,8 Prozent, für Stahlneuschrott um 6,1 Prozent. Für das erste Quartal 2026 rechnet die IKB mit einer moderaten Preissteigerung bei Stahlschrott.
Quelle: IKB Deutsche Industriebank AG



