Küttner und Martin bündeln Kompetenzen für die thermische Behandlung von Klärschlamm

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Die Unternehmen Küttner Holding GmbH & Co. KG und Martin GmbH für Umwelt- und Energietechnik geben die Gründung eines gemeinsamen Unternehmens bekannt. Geschäftszweck der Küttner Martin Technology GmbH mit Sitz in München ist der Vertrieb und Bau von Anlagen zur thermischen Behandlung von kommunalem Klärschlamm.

Beide Firmen sind langjährig erfahrene Anlagenbauer in ihren jeweiligen Geschäftsbereichen. Küttner bringt die für die thermische Behandlung von Klärschlamm erprobte Wirbelschicht-Technologie sowie das Verständnis für die Optimierung des Gesamtprozesses ein. Martin hat große und langjährige Erfahrung in der thermischen und biologischen Reststoffverwertung und verfügt hier über vielfältige Kontakte in aller Welt. Wie es in einer Erklärung heißt, können beide Unternehmen durch die Zusammenlegung ihrer Geschäftsaktivitäten im Bereich der thermischen Behandlung von kommunalem Klärschlamm bestmögliche Synergien bilden und ihren Kunden ein breiteres Portfolio und eine vollumfängliche Betreuung bieten.

Schwerpunkt anfänglich in Europa  

Das Ziel des neuen Unternehmens ist die weltweite Bearbeitung von Projekten zur thermischen Behandlung von Klärschlamm, wobei der Schwerpunkt anfänglich in Europa sein wird. Bedarf und Interesse an kommunalen Entsorgungslösungen ist aber auch in Asien sehr groß. Das Unternehmen wird hierfür nach ausgewählten Partnern suchen. „Durch diesen logischen Schritt werden wir viel flexibler und schneller diesen stark wachsenden Markt mit technisch besten Technologien bedienen können“, ist Dr. Ing. Christian Bartels-von Varnbüler, Chairman und Gesellschafter der Küttner Holding GmbH & Co. KG, überzeugt.

Und Ulrich Martin, Geschäftsführer und Gesellschafter der Martin GmbH für Umwelt- und Energietechnik, fügt hinzu. „Mit Küttner und Martin werden die Erfolgsgeschichten zweier deutscher Mittelständler kombiniert, um mit gewohnt hoher Qualität die thermische Behandlung von Klärschlamm wirkungsvoll zu adressieren und neue Standards zu schaffen.“

Quelle: Martin GmbH