DSGVO: Sichere Akten- und Datenvernichtung auch für sensible private Daten möglich

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Geshredderte Akten (Foto: Hans /Pixabay)

Leobendorf, Österreich — Ab Mai 2018 tritt die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft. Firmen und Behörden müssen personenbezogene Daten besonders schützen. Für den einzelnen Bürger ist die sichere Vernichtung seiner privaten, sensiblen Daten jedoch ein Problem. Die Firma Reisswolf will Abhilfe schaffen und bietet den Gemeinden zu Sonderkonditionen die perfekte Lösung an.

Der Service betrifft die datensichere Vernichtung von privaten, sensiblen Dokumenten und Datenträgern. Verschlossene Sicherheitsbehälter in den Gemeindeämtern sollen eine gesicherte Sammlung von vertraulichen Dokumenten wie Bankauszügen, Verträgen, Befunden, oder auch Datenträger, ermöglichen, bevor das gesammelte Material einer sicheren Vernichtung zugeführt wird. Dieser Service soll den Bürgern und Bürgerinnen kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Sowohl für Akten wie für Datenträger

„Es gibt derzeit für private Haushalte keine Möglichkeit, sensible Daten sicher zu vernichten. Vertrauliche Papiere landen oft im Altpapiercontainer, alte Handys, Festplatten oder andere elektronische Datenträger im Restmüll. Darauf befindliche Daten können leicht ausgelesen werden und sind dann offen zugänglich und dem Zugriff Unbefugter ausgesetzt. Gemeinden können dieses Problem nun für Ihre Bürger einfach lösen“, erklärt Siegfried Schmedler, Geschäftsführer von Reisswolf Österreich.

Reisswolf stellt den Gemeinden zu Sonderkonditionen zwei Sicherheitsbehälter zur Verfügung, einen für Akten, den anderen für Datenträger. Somit können Kontoauszüge, Bankdokumente, Verträge, vertrauliche Unterlagen wie Briefe oder ärztliche Befunde ebenso sicher vernichtet werden wie Festplatten, Disketten, CDs, DVDs, Tonträger, SIM-Karten, Kredit- und Mitgliedskarten, USB-Sticks, Mikrofilme und Röntgenbilder.

Die Vernichtung der Akten und Daten soll gemäß dem aktuell gültigen Datenschutzgesetz durchgeführt werden. Die Abholung der Behälter erfolgt regelmäßig durch Reisswolf-Mitarbeiter mit speziell gesicherten Fahrzeugen; das vernichtete Material wird laut Reisswolf dem Recycling-Kreislauf zugeführt und somit als wertvoller Rohstoff wiederverwertet.

Sicher vernichtet und umweltgerecht wiederverwertet

Für Andreas Bandion, Chefinspektor und Leiter des Fachbereiches Prävention im Landeskriminalamt Niederösterreich, ist die Sensibilisierung im Umgang mit privaten Daten ein wichtiges Thema: „Mit personenbezogenen Daten wird oft nicht sorgsam umgegangen. Ungeschützten Daten geben Auskunft über meine finanzielle Lage, den Versicherungswert meines Haushaltes, und unter Umständen ermöglichen sie auch einen Zugriff auf das Girokonto. Betroffenen Personen wird durch kriminelle Energien und missbräuchliche Verwendung von Daten teils erheblicher Schaden zugefügt.“

Siegfried Schmedler hofft, dass die Gemeinden im Sinne ihrer Bürgerinnen und Bürger diesen Service annehmen: „Datenschutz geht uns alle an, nicht nur die Unternehmen! Besonders durch die bevorstehende Datenschutzgrundverordnung wird die Sensibilität in Bezug auf den Umgang mit sensiblen Daten deutlich geschärft. Wir gewährleisten eine sichere Vernichtung und eine umweltgerechte Wiederverwertung des Materials.“

Quelle: APA-OTS