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Technik, Kunst und Kultur miteinander verbinden

Der diesjährige Zyklus des Projekts „Cultural Collisions“ fokussierte auf das Thema Kreislaufwirtschaft. Die teilnehmenden Schüler zwischen 12 und 14 Jahren erarbeiteten in den vergangenen Monaten kreative Ansätze dazu, die Technik, Kunst und Kultur miteinander verbinden.

In der Ausstellung „Schatten im Licht – Aussterben der Menschheit ohne Kreislaufwirtschaft“ werden die daraus entstandenen Kunstwerke wieder im mumok in Wien ausgestellt und sind von 24. Juni bis 4. Juli zu sehen.

Angesichts der weltweit wachsenden Müllberge und dem voranschreitenden Klimawandel ist es wichtig, Materialien so lange und so oft wie möglich wiederzuverwenden, zu reparieren oder in einfachen Prozessen zu recyceln oder für Upcycling zu verwenden. Der diesjährige Projektzyklus setzte hier an und die Schüler entwickelten ausgehend von der Initialausstellung „RE…What? – Kreise denken, Zukunft lenken“ im Jänner in den letzten Monaten, angeleitet in Kunstvermittlungsworkshops im Technischen Museum Wien und im Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig (mumok), ihre Ideen und Lösungen künstlerisch.

Jasmin Gründling-Riener, Vizerektorin Lehre an der TU Wien, äußert sich überwältigt davon, „was die Schülerinnen und Schüler in den vergangenen Monaten an kreativen Exponaten für die Ausstellung entwickelt haben. Es zeigt einmal mehr, wie eng Technik und Kunst miteinander verknüpft sind.“

„Die Nutzung vorhandener Materialien ist für viele zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler ein wichtiges Thema. Ich finde es wichtig, dass bereits junge Menschen für einen bewussten und nachhaltigen Umgang mit Ressourcen sensibilisiert werden. Projekte wie Cultural Collisions leisten hier einen wertvollen Beitrag, indem sie Kinder und Jugendliche zur aktiven und selbstbestimmten Auseinandersetzung mit zukunftsrelevanten Themen ermutigen,“ bemerkt Fatima Hellberg, Generaldirektorin des mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien.

Wo Kreativität auf Neugier und Zusammenarbeit trifft

Die Umsetzung des bereits vierten Projektzyklus war nur durch die tatkräftige Unterstützung von Fördergebern und Sponsoren möglich. Palfinger, ein international tätiges Technologie- und Maschinenbauunternehmen mit Sitz in Salzburg, setzt sich für das Projekt ein und unterstützt Cultural Collisions seit Beginn als Sponsor.

Michael Berger, Vice President Corporate Strategy, Innovation and Sustainability von Palfinger AG: „Die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler zeigen eindrucksvoll, dass die Zukunft der Technik dort beginnt, wo Kreativität auf Neugier und Zusammenarbeit trifft. Das Projekt Cultural Collisions leistet für Palfinger in zweifacher Hinsicht einen wichtigen Beitrag – die Förderung von Innovation in Österreich sowie die Begeisterung junger Talente für technische und gesellschaftliche Zukunftsthemen.“

Zum Abschluss des diesjährigen Projektzyklus präsentierten die Schüler ihre im Rahmen von Cultural Collisions erarbeiteten Projekte in der Ausstellung „Schatten im Licht – Aussterben der Menschheit ohne Kreislaufwirtschaft“, die vom 24. Juni bis 4. Juli im mumok gezeigt wird.

Auch die TU Wien Foundation und die Berndorf Privatstiftung unterstützen seit Beginn dieses interdisziplinäre Projekt. „Wir freuen uns darüber, die TU Wien bei diesem wichtigen Vorhaben zu unterstützen. Denn Cultural Collisions ermutigt junge Menschen dazu, ihre kreativen und intellektuellen Potenziale zu entfalten und sich intensiv mit dem Thema Kreislaufwirtschaft auseinanderzusetzen. Dieses Projekt ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie Innovation und interdisziplinäre Zusammenarbeit die Bildung und die Zukunft unserer Jugend und somit unser aller Zukunft bereichern können,“ sagt Elfriede Baumann, Vorsitzende des Stiftungsvorstands.

Die Berndorf Privatstiftung ergänzt: „Die Cultural Collisions sind ein ausgesprochen innovatives Programm, das technische Fragestellungen mithilfe von Kunst für Menschen zugänglich macht, die bisher wenig Berührungspunkte mit Technik hatten. Es schlägt Brücken zwischen unterschiedlichen Wissensdisziplinen und ermöglicht Schülerinnen und Schülern, an gesellschaftlich relevanten Themen zu arbeiten. Die Berndorf Stiftung schätzt den Ansatz als wichtigen Beitrag, technische Themen auf neue Weise zugänglich zu machen und junge Menschen für gesellschaftlich relevante Fragestellungen zu sensibilisieren.“

Das Konzept zu Cultural Collisions wurde von Michael Hoch entwickelt und ging als Pilotprojekt 2023 das erste Mal an den Start. Ziel des interdisziplinären Projekts ist es, Schüler für Studien im MINT-Bereich zu begeistern und sie zu motivieren, Stereotype zu durchbrechen. Im Fokus stehen dabei die künstlerische und kreative Auseinandersetzung mit Wissenschaft in Bezug auf aktuelle Themen und Trends wie beispielsweise Klima, Mobilität, Energie oder Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit.

Quelle: TU Wien

*Wann immer das generische Maskulinum verwendet wird, dient dies ausschließlich der besseren Lesbarkeit. Gemeint sein können aber alle Geschlechter (Die Redaktion).

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