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Logimat 2026: pro-K diskutiert Chancen und Fragezeichen der EU-Verpackungsverordnung

Der pro-K Industrieverband veranstaltet im Rahmen der LogiMAT 2026 in Stuttgart ein hochkarätig besetztes Panel im Expert Forum der Messe.

Unter dem Titel „PPWR and other EU regulations – a curse or a blessing?“ diskutieren am 25. März 2026 ab 16:10 (LogiMAT Arena ICS, direkt an Halle 2) führende Branchenvertreter über die Auswirkungen der neuen EU-Verpackungsverordnung (PPWR) auf Hersteller und Anwender von Lager- und Transportsystemen. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.

Eröffnet wird das Panel mit einer Keynote von Dr. Ines Oehme, Fachgebietsleiterin „Kunststoffe und Verpackungen“ beim Umweltbundesamt (UBA). Oehme beleuchtet aus der Perspektive der Umweltverwaltung die Erwartungen an die PPWR im Hinblick auf Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft. Die Teilnahme des UBA unterstreicht die hohe fachliche und politische Relevanz der Veranstaltung.

Aus Sicht von pro-K ist klar: Die Stärkung funktionierender Mehrwegsysteme ist ein zentraler Baustein für Ressourcenschonung im Einklang mit Verbraucherfreundlichkeit und effizienter Logistik – und entspricht damit auch den Zielen der PPWR.

Perspektiven aus Brüssel und Erfahrungen der Industrie

Neben der Keynote-Speakerin diskutieren im Panel Dirk Bansemer von der Euro Plant Tray GmbH sowie Kate O’Brien, Vertreterin des Secretariat des Roundtable for Reusable Containers, Trays and Pallets in Brüssel.

Während Bansemer den Praxisblick eines innovativen Mehrweg-Systemanbieters einbringt, beleuchtet O’Brien die europäischen Entscheidungswege und regulatorischen Entwicklungen. Moderiert wird die Diskussion von Britta Wyss Bisang, Vice President Sustainability & Strategic Marketing & Communications bei IPL Schoeller (ehemals Schoeller Allibert).

Mehrweg als bewährtes Kreislaufmodell

Lange nutzbare Lager- und Transportsysteme aus Kunststoff leisten nachweislich einen substantiellen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft. Sie zeichnen sich durch sehr geringe Kreislaufverluste von unter zehn Prozent, Umlaufzahlen von teilweise 100 Zyklen und mehr sowie Nutzungsdauern von fünf bis 15 Jahren aus. Gleichzeitig wächst die regulatorische Komplexität für Hersteller von Lager- und Transportsystemen: Zusätzliche Dokumentationspflichten, neue Anforderungen an Recyclingfähigkeit und Rezyklateinsatz sowie manche unklare Abgrenzung zwischen unterschiedlichen Rechtsakten stellen Unternehmen vor erhebliche Herausforderungen.

Das Expert Forum zur PPWR auf der LogiMAT 2026 bietet die Plattform, um Chancen und Risiken gleichermaßen zu diskutieren und konkrete Lösungsansätze für eine praktikable Umsetzung der Regulierung zu erörtern.

Quelle: pro-K

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