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Maker Challenge 2026: Ideen für die Kreislaufstadt von morgen gesucht

Mit der „Maker Challenge 2026″ startet in Hamburg erneut ein offener Ideenwettbewerb für Produkte, „die länger halten und weniger verbrauchen“.

Der Wettbewerb adressiert gezielt auch Akteure der regionalen Wirtschaftsförderung und setzt auf grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Hamburg und Niedersachsen – eine Kooperation, die durch die Partnerschaft mit der Süderelbe AG besonders gestärkt wird.

Regionale Wertschöpfung durch lokale Produktion

Gesucht werden Produktideen mit zirkulärem Potenzial – langlebig, reparierbar, modular, recyclingfähig oder besonders ressourcenschonend. Der Fokus auf lokale Fertigung und kurze Lieferketten entspricht dabei exakt den Zielen moderner Wirtschaftsförderung: Stärkung regionaler Betriebe, Schaffung von Arbeitsplätzen und Förderung innovativer Geschäftsmodelle vor Ort.

Nachwuchskräfte für die Region gewinnen

Ein besonderer Mehrwert für Wirtschaftsförderungen: Der Wettbewerb richtet sich explizit an Azubis, Schüler:innen und Studierende aus der gesamten Metropolregion Hamburg. Durch die Sichtbarkeit teilnehmender Betriebe auf der Voting-Website, in Pressearbeit und Marketing-Aktivitäten eröffnen sich zusätzliche Chancen bei der Suche nach Nachwuchs und Fachkräften – ein zentrales Thema für die Wirtschaftsentwicklung der Region.

Die Süderelbe AG, als Wirtschafts- und Regionalentwicklungsgesellschaft für die Landkreise Harburg, Lüneburg und Stade sowie den Bezirk Harburg, unterstützt die Maker Challenge 2026 als Partner: „Als Netzwerker bringen wir Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen – grenzüberschreitend zwischen Hamburg und Niedersachsen.“ Die Teilnahme von Betrieben und Nachwuchstalenten aus der gesamten Süderelbe-Region ist ausdrücklich erwünscht.

Konkrete Unterstützung für Ideenentwicklung

Zehn ausgewählte Ideen erhalten professionelle Unterstützung für die Prototypen- oder Kleinserienproduktion: Mentoring durch Fachleute, Zugang zu offenen Werkstätten des Fab City Netzwerks und jeweils bis zu 1.000 Euro Materialkostenzuschuss. Diese Förderung kann gerade für kleinere Betriebe und Gründungswillige den entscheidenden Impuls geben, innovative Ideen in marktfähige Produkte zu überführen.

Starkes Netzwerk regionaler Partner

Die Maker Challenge 2026 wird von einem breiten Netzwerk getragen, das von der Europäischen Union im Rahmen von NextGenerationEU finanziert wird. Das dtec.bw-Forschungsprojekt „Fab City – Dezentrale, digitale Produktion für die urbane Wertschöpfung“ an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg bildet die wissenschaftliche Basis. Partner sind unter anderem die Handwerkskammer Hamburg, die Körber Stiftung, die Kühne Logistics University, Young Talents Hamburg, Tchibo sowie die Süderelbe AG.

Ihr Engagement ist gefragt

Wirtschaftsförderungen in der Metropolregion Hamburg sind eingeladen, den Wettbewerb in ihren Netzwerken bekannt zu machen und interessierte Betriebe, Gründer und Nachwuchstalente zur Teilnahme zu ermutigen. Besonders Handwerksbetriebe mit Reparaturleistungen, innovative KMU und Bildungseinrichtungen profitieren von der Sichtbarkeit und den Entwicklungsmöglichkeiten.

Termine und Informationen

Einreichungszeitraum: 2. Februar – 26. März 2026
Infoveranstaltung: 26. Februar 2026, 17–20 Uhr, Fab City Haus, Zippelhaus 5a, 20457 Hamburg
Online-Abstimmung: 2. – 22. April 2026
Gewinnerverkündung: 30. April 2026
Prototypenentwicklung: 1. Mai – 1. August 2026
Award Veranstaltung: 10. September 2026

Weitere Informationen:
https://makerchallenge.fabcity.hamburg
E-Mail: makerchallenge@fabcity.hamburg

Quelle: Süderelbe AG

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