Innovative Recyclinglösungen gesucht – Letzte Chance für eine Bewerbung

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Bild: Pixabay

Nur noch bis 31. Mai können sich junge Unternehmen mit nachhaltigen Geschäftsideen im Bereich Kreislaufwirtschaft bewerben. Das U-Start Acceleration Programm bietet ihnen eine einmalige Gelegenheit, ihre Geschäftsidee weiter zu entwickeln. Gefördert werden die Projekte durch die Partner EIT RawMaterials und Veolia.

Veolia ist ein internationaler Umweltdienstleister mit den Geschäftsbereichen Wasser, Entsorgung und Energie und möchte künftig Marktführer im Bereich Sekundärrohstoffe werden. EIT RawMaterials ist die weltweit größte Innovationsgemeinschaft im Bereich Rohstoffe. Beide sind erwiesene Experten der Kreislaufwirtschaft und blicken auf eine Erfolgsgeschichte bei Förderprogrammen für Start-ups zurück.

Bei der Aufnahme in das Programm erhalten Gründer eine Projektfinanzierung von beiden Partnern, Business Coaching von EIT RawMaterials und industrielles Mentoring von Veolia. Je nach Reifegrad des Start-up können verschiedene Leistungen beinhaltet sein: gemeinsame Marktstudien, die Entwicklung von Prototypen oder Tests von Produkten bzw. Dienstleistungen an Veolia-Standorten. Die besten zehn Bewerber präsentieren ihre Idee im Sommer vor Experten von Veolia und EIT RawMaterials, dann werden die fünf Finalisten festgelegt. Diese entwickeln in den folgenden vier Wochen einen Projektplan für einen potenziellen Piloten in Kooperation mit Veolia und EIT. Die Geschäftsführung beider Firmen stimmt abschließend bei einem letzten Pitch über dessen konkrete Umsetzung und Finanzierung ab. Ziel ist es, langfristige Kooperationen mit innovativen Start-ups zu initiieren.

Obwohl jede innovative Idee im Bereich Kreislaufwirtschaft begrüßt wird, sollten sich Bewerber und Bewerberinnen der 4. Runde von U-START mit Fokus auf die folgenden Schwerpunkte bewerben:

  • Innovative Recyclingkonzepte für elektronischen Abfall inkl. Leiterplatten (PCB), Lithium-Ionen
  • Batterien, Akkumulatoren, usw.
  • Alternatives Upcycling, Verwertungswege für Sekundärprodukte wie Altpapier, Glasfasern, recycelte Karbonfasern, usw.
  • Neue Technologien für das Sortieren und Recyceln von Verbundwerkstoffen, wie gemischte
  • Kunststoffprodukte und Metall/Kunststoff Verbundwerkstoffe

Mehr unter  www.veolia.de/ustart.

Quelle: Veolia