Polymem vertreibt Membranelemente von Lanxess in Frankreich

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Lanxess produziert am Standort Bitterfeld Membranfilter der Marke Lewabrane zur Wasseraufbereitung (Foto: Lanxess AG)

Der Geschäftsbereich Liquid Purification Technologies (LPT) des Spezialchemie-Konzerns Lanxess, einer der führenden Anbieter von Produkten und Lösungen zur Wasseraufbereitung, hat mit der französischen Polymem mit Sitz in Toulouse eine Vertriebskooperation geschlossen.

Polymem, einer der weltweit führenden Hersteller von hochwertigen Ultrafiltrationsmembranen und -systemen für Trinkwasser- und Abwasseranwendungen, wird künftig in Frankreich für Lanxess Umkehrosmose-Membranelemente der Marke Lewabrane vertreiben. Lanxess wird ab dem 1. Juli 2018 weltweit die Gigamem-Ultrafiltrationsmodule mit Neophil-Hohlfasermembranen von Polymem vertreiben. Damit ergänzt der Konzern sein bestehendes Technologieangebot für die Wasseraufbereitung um die Ultrafiltration (UF).

„Wir gewinnen ein Produktportfolio hinzu, das eine ideale Ergänzung zu unseren Ionenaustauschern und Umkehrosmose-Membranelementen für die Wasseraufbereitung darstellt. Schließlich haben rund ein Drittel aller neu gebauten Umkehrosmose-Anlagen eine vorgeschaltete Ultrafiltration – Tendenz steigend. Daraus ergeben sich wertvolle Synergieeffekte“, sagt Jean-Marc Vesselle, Leiter des Geschäftsbereichs Lanxess. Die Ultrafiltration wird LPT schon bald als neues Modul in seine Auslegungssoftware LewaPlus integrieren.

Ultrafiltration – ideale Vorstufe der Umkehrosmose

Die Ultrafiltration klärt und desinfiziert das Wasser in einem Schritt. Sie ist eine Alternative zur konventionellen Filtration bei der Wasserreinigung, mit einer deutlichen Verbesserung der Wirksamkeit der Behandlung, die unabhängig von der Qualität des behandelten Rohwassers und ohne Zugabe von Chemikalien erzielt wird.

Die Ultrafiltration ersetzt oft auch andere konventionelle Behandlungstechniken und die Mikrofiltration, da sie nicht nur kleine Partikel, sondern auch pathogene Keime wie Mikroorganismen, Viren, Pyrogene und einige gelöste organische Spezies eliminieren kann. Sie ermöglicht die Behandlung von Wässern mit bis zu 300 mg/l Schwebstoffen (TSS) im Druckfiltrationsbetrieb und bis zu 15 g/l im Saugbetrieb (Membranbioreaktoren).

Die UF-Module der Marke Gigamem von Polymem zeichnen sich den Angaben nach durch ihre großen Behandlungskapazitäten aus. Das UF240 zum Beispiel beispielsweise vereint alle Vorteile von Filtrationsmodulen im Hinblick auf Druckfiltration, hohe Flussraten, einfache Wartung und Online-Integritätsprüfung. Diese Module können mit den hydrophilen Polysulfon-Membranen oder neuen PVDF-Neophil-Membranen des Herstellers ausgestattet werden, die NSF61-zertifiziert sind.

Quelle: Lanxess AG