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Vom Abfall zum Rohstoff: Österreichs Schüler schauen hinter die Kulissen

Rund 700 Kinder und Jugendliche warfen in den letzten Schulwochen einen Blick hinter die Kulissen der österreichischen Abfall- und Recyclingbranche.

Bei den mittlerweile fünften Umweltwochen des Verbandes Österreichischer Entsorgungsbetriebe (VOEB) konnten die Schülerinnen und Schüler selbst sehen, wie aus Abfall wieder Rohstoff wird – und die Menschen kennenlernen, die das jeden Tag möglich machen. Zehn Betriebe in Niederösterreich, Oberösterreich, Kärnten und Salzburg öffneten ihre Tore, um jungen Menschen Kreislaufwirtschaft näherzubringen und sie für Green Jobs zu begeistern.

Mit Expertenwissen aus erster Hand erfuhren Österreichs Schüler bei Betriebsbesuchen der Abfall- und Recyclingbetriebe, wie aus alten PET-Flaschen neues Granulat wird, was mit Bioabfall geschieht, wie Glas wiederverwertet oder wie Akkus fachgerecht entsorgt werden. Im Rahmen der Projekttage erhielten Schüler spannende Einblicke in VOEB-Mitgliedsbetriebe in Niederösterreich (Abfallservice Jüly GesmbH, Brantner green solutions / Erdenreich, FCC Zistersdorf Abfall Service GmbH, Kerschner Umweltservice und Logistik GmbH, Puhm Green GmbH, Stark GmbH), Oberösterreich (Bernegger GmbH), Kärnten (Peter Seppele GesmbH, PreZero Polymers Austria GmbH) und Salzburg (Struber Recycling GmbH).

Bei den Aktionstagen teilgenommen haben Schüler aus unterschiedlichen Altersgruppen, von Volks- und Mittelschule über Gymnasien bis hin zu Fachhochschulen. Gabriele Jüly, Präsidentin des VOEB: „Es freut mich besonders, mit wie viel Neugier die Schülerinnen und Schüler unsere Betriebe erkunden und dabei verstehen, welchen Weg unser Abfall nimmt. Gleichzeitig lernen sie jene Menschen persönlich kennen, die sich tagtäglich für Umwelt- und Klimaschutz sowie für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen einsetzen.“

Green Jobs: Zukunftschancen in der Kreislaufwirtschaft

Schüler des Gymnasiums Bruck besuchten die Abfallservice Jüly GmbH in Niederösterreich (Foto/Copyright: Abfallservice Jüly GmbH)

Die Abfall- und Kreislaufwirtschaft zählt zu den zukunftssichersten Branchen des Landes – vom technischen Anlagenbetrieb über Logistik bis hin zu Forschung und Entwicklung. Wer heute in einen Betrieb hineinschnuppert, entdeckt ein breites Berufsfeld, das weit über das Bild der klassischen Müllabfuhr hinausgeht. Genau hier setzen die Umweltwochen an: Sie zeigen jungen Menschen, dass Umwelt- und Klimaschutz auch beruflich vielfältige Perspektiven eröffnen.

„Wenn junge Menschen mit eigenen Augen sehen, wie aus einer weggeworfenen Flasche wieder ein wertvoller Rohstoff wird, verwandelt sich Kreislaufwirtschaft von einem abstrakten Begriff in etwas Begreifbares“, sagt Jüly. „Hinter jeder Tonne stehen spannende Berufe und echte Zukunftsperspektiven. Die Fachkräfte von morgen gewinnen wir, indem wir schon heute Neugier und Begeisterung für den Umwelt- und Klimaschutz wecken.“

Quelle: VOEB

*Wann immer das generische Maskulinum verwendet wird, dient dies ausschließlich der besseren Lesbarkeit. Gemeint sein können aber alle Geschlechter (Die Redaktion).

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