Isabel Kaphahn von der RWTH Aachen hat es geschafft: Ihr Beitrag wurde aus 67 Einreichungen von 27 Hochschulen im deutschsprachigen Raum, die sich mit dem Thema Abfall- und Kreislaufwirtschaft beschäftigen, zum Gewinner des ITAD-Sonderpreises 2026 ausgewählt.
Der Beitrag mit dem Titel „Implementation des Oxyfuel-Verfahrens zur CO2-Abscheidung in Müllverbrennungsanlagen“ vergleicht, welche prozesstechnischen Auswirkungen verschiedene Abgas-Rezirkulationsstrategien haben. Dies geschieht anhand eines numerischen Verbrennungsmodells und ergänzender thermoanalytischer Experimente. Dabei zeigt Isabel Kaphahn, dass die Wahl des Abgas-Rezirkulationspfades die Schadstofffracht, den Wasserdampfanteil im Oxidationsmittel sowie die CO2- und N2-Konzentrationen im Abgas maßgeblich beeinflusst. Neben der sehr guten Methodik und überzeugenden Präsentation auf dem diesjährigen DGAW-Kongress (24. und 25. Februar 2026) ist das Thema aktuell und relevant für die Branche der thermischen Abfallbehandlung.
Der ITAD-Sonderpreis ist mit 1.500 Euro dotiert. Außerdem erhielt Isabel Kaphahn ein Freiticket für den VDI-ITAD-Kongress „Thermische Abfallbehandlung 2026“, der im September in Würzburg stattfindet und die ideale Möglichkeit bietet, um Kontakte in der Branche zu knüpfen und zu erfahren, was die Branche aktuell bewegt.
„Der DGAW-Wissenschaftskongress hat auch in diesem Jahr eindrucksvoll gezeigt, wie viel Lösungskompetenz in der Nachwuchsforschung steckt. Wir haben sehr viele relevante, methodisch überzeugende und spannend vorgetragene Beiträge gesehen, die die Abfall- und Kreislaufwirtschaft wirklich weiterbringen können. Mit unserem Sonderpreis würdigen wir einen Beitrag, der nicht nur methodisch überzeugt, sondern auch eines der aktuellen Schwerpunktthemen im Bereich des Klimaschutzes voranbringt“, sagt Dr. Bastian Wens, Geschäftsführer der ITAD, der den Sonderpreis überreichen durfte.
ITAD nutzte den Kongress auch, um auf die Branche als spannende Arbeitgeberin aufmerksam zu machen. Der Stand der Interessengemeinschaft wurde von den
Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern rege besucht. Dr. Bastian Wens: „Thermische Abfallbehandlungsanlagen bilden eine spannende Kombination aus Abfallwirtschaft und Kraftwerk, also genau dem, was umweltbewusste und technikaffine Menschen, die wirklich etwas bewegen möchten, begeistern kann. Wer Lust auf sinnstiftende Arbeit in einer Branche hat, die sich stetig weiterentwickelt und weiterhin großes Zukunftspotenzial hat, findet bei uns starke Teams und spannende Aufgaben.“
Quelle: ITAD e. V.



