Im Rahmen des Projekts Cultural Collisions findet vom 26. Jänner bis 13. Februar 2026 die Inspirationsausstellung an der Universität für angewandte Kunst (Angewandte) und der TU Wien statt.
Bei Cultural Collisions treffen nicht nur Wissenschaft und Kunst aufeinander, es wird auch eine Inspirationsausstellung von Studierenden für Schülerinnen und Schüler gestaltet. Im diesjährigen Projektzyklus steht das Thema „Kreislaufwirtschaft“ im Fokus. In der interaktiven Ausstellung werden verschiedene Facetten wie die Kreisläufe in der Produktion oder beim Konsum sowie natürliche Kreisläufe aufgegriffen.
„Universitäten haben eine Schlüsselrolle in der Kreislaufwirtschaft: Sie verbinden Wissen, Innovation und Verantwortung über Generationen hinweg. Wie auch bereits bei den vergangenen Cultural Collisions Projekten werden sich die Schülerinnen und Schüler wieder mit einem aktuellen und gesellschaftlich relevanten Thema sowohl wissenschaftlich als auch künstlerisch auseinandersetzen. Besonders freut es mich, dass wir mit der Angewandten eine neue engagierte Partnerin im Projekt haben und damit die Rolle der Kunst neu akzentuiert und gestärkt wird“, beschreibt Jasmin Gründling-Riener, Vizerektorin Lehre an der TU Wien den neuen Projektzyklus.
Neu in diesem Zyklus ist die Zusammenarbeit mit der Universität für angewandte Kunst. Studierende beider Universitäten haben die interaktiven Stationen und Kunstwerke in der Inspirationsausstellung gestaltet. Die Exponate können diesmal auch in zwei Ausstellungsräumen besichtigt werden: im Prechtlsaal an der TU Wien und im Lichthof A an der Angewandten (Oskar-Kokoschka-Platz 2, 1010 Wien) und sind von 26. Jänner bis 13. Februar 2026 zu sehen.
„Sich mit Kreislaufwirtschaft zu beschäftigen, erscheint so nötig wie dringlich. Diese gemeinsame Ausstellung richtet sich an Wiener Schülerinnen und Schüler und macht auf exemplarische Weise erfahrbar, wie wichtig es ist, über Disziplinen hinaus zu denken und künstlerische und technische Praxis zusammenzubringen. Voneinander zu lernen, neue Ideen anzuregen, Schülern in ihren Vorstellungen und in ihren Bedenken zu ermächtigen und in ihrer Kritikfähigkeit zu unterstützen, ist unser verbindendes Anliegen.“
Andrea Lumplecker, Leiterin der „Klasse für Alle“ an der Angewandten, hat dieses Projekt in Kooperation mit den Kollegen der TU und gemeinsam mit Studierenden der Angewandten umgesetzt. „Es geht dabei um die großen Fragen: Wie geht Verzicht? Wie können wir reduzieren? Was sollen wir wiederverwenden? Oder auch recyceln? Was reparieren? Was schützen und bewahren wir?“, erklärt Brigitte Felderer, Leiterin des Masterprogramms „Social Design-Arts as Urban Innovation“ an der Universität für angewandte Kunst Wien.
Ausstellungsbesuch für Schulklassen
26. bis 30. Jänner 2026 und 09. bis 13. Februar 2026
Täglich zwei Zeitslots (ab 9 Uhr und ab 11 Uhr) für je 50 Schüler
90 Minuten im Prechtlsaal (TU Wien)
30 Minuten Weg zur Angewandten
30 Minuten im Lichthof A (Angewandte)
Der Besuch der Ausstellung ist kostenlos, eine Anmeldung für einen Zeitslot vorab ist notwendig.
„Offene“ Ausstellung in den Semesterferien
In den Semesterferien (2. bis 6. Februar 2026) ist die Ausstellung jeweils von 13 bis 17 Uhr für alle Interessierten geöffnet. Der Besuch ist kostenlos, eine Anmeldung vorab ist nicht notwendig.
Wie auch bereits bei den vergangenen Cultural Collisions Projekten, stehen auch bei diesem Zyklus Kooperationspartner unterstützend zur Seite: „Herzlichen Dank an die Universität für angewandte Kunst, das mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, das Technische Museum Wien und die Pädagogische Hochschule Wien.“
Cultural Collisions wird darüber hinaus durch Fördergeber und Sponsoren unterstützt, die in die Förderung der kommenden Technikergeneration investieren: „Wir bedanken uns bei der Berndorf Privatstiftung, der Palfinger AG sowie bei der TU Wien Foundation. Zudem dürfen wir uns bei der Europapier Austria GmbH und der PET to PET Recycling Österreich GmbH für die Unterstützung durch Materialsponsoring bedanken.“
Quelle: TU Wien



