Kleinere Korngrößen, intelligentere Separation: Steinert präsentiert auf der Aluminium 2026 in Düsseldorf technologische Weiterentwicklungen für LIBS- und Röntgensortierung.
Vom 6. bis 8. Oktober 2026 gibt Steinert auf der Fachmesse Aluminium einen umfassenden Einblick in die Zukunft der Aluminiumsortierung. Um den Recyclingkreislauf zu schließen, sind ein hoher Durchsatz und eine schmelzfertige Qualität unerlässlich. Aufgrund der weiter steigenden Nachfrage nach hochwertigem Recyclingaluminium entwickelt der Hersteller seine Sortiersysteme in zwei Bereichen weiter.
Ein neues Laserraster für die Steinert Plasmax | LIBS ermöglicht die Verarbeitung von Korngrößen ab 15 mm. Eine weitere Neuerung ist die verbesserte Separation von Guss- und Knetaluminium auf der Steinert KSS | XT L, unterstützt durch den KI-basierten Intelligent Object.Identifier (IOI).
Feinere Korngrößen und höhere Effizienz
Eine neue Option mit engerem Laserraster für die Steinert Plasmax bietet zwei wesentliche Verbesserungen: eine höhere Auflösung, die eine zuverlässige Erkennung von Partikeln ab 15 Millimetern ermöglicht, sowie eine höhere Leistung für mehr Gesamtmaterialdurchsatz. Das Laserraster gewährleistet eine sichere Detektion auch bei hoher Bandbelegung und ermöglicht bei einer Bandgeschwindigkeit von vier Metern pro Sekunde eine maximale Rückgewinnungsrate.

Diese Weiterentwicklungen verbessern das bereits bewährte Sortiersystem mit drei Materialausträgen. Die Messung per „Multi Spot Analysis“ an gleich mehreren Messpunkten auf jedem Metallstück verspricht dazu eine zuverlässige Erkennung. Zudem wurde das Steinert.dashboard um weitere Funktionen erweitert. Es versorgt die Betriebsteams mit relevanten Informationen und unterstützt sie dabei, im Arbeitsalltag eine gleichbleibende Sortierleistung sicherzustellen. Durch diese Entwicklungen wird eine zentrale Anforderung im Aluminiumrecycling erfüllt: mehr wertvolles Material einschließlich kleinerer Partikel zurückzugewinnen, ohne den Durchsatz zu beeinträchtigen.
KI-Lösung „IOI“ optimiert die Separation von Guss- und Knetaluminium
Im Oktober wird Steinert zudem eine KI-gestützte Optimierung der Separation von Guss- und Knetaluminium vorstellen. Ein zentraler Bestandteil dieses Ansatzes ist der „Intelligent Object.Identifier“ (IOI) des Herstellers. IOI kombiniert verschiedene KI-basierte Methoden und nutzt Informationen zu den einzelnen Objekten aus allen verfügbaren Sensorquellen sowie die Ergebnisse von Spektralanalysen, um Materialien präziser zu klassifizieren.
Im Betrieb nutzt die Steinert KSS | XT L mit IOI eine optimierte Sortierfilterkonfiguration, um siliziumarme (Si) Legierungen zu erkennen. Dies gewährleistet die hohe Reinheit des Knetaluminiums und steigert gleichzeitig dessen Ausbringung im Vergleich zu herkömmlichen Sortierverfahren um bis zu 40 Prozent, sagt der Hersteller. Bestehende Steinert KSS | XT L Sortiersysteme lassen sich nachrüsten und profitieren so von dem verbesserten Klassifizierungsansatz, ohne dass die gesamte Maschine ausgetauscht werden muss.
Steinert lädt Besucher der Aluminium 2026 zu einer Führung durch ihr Test- & Entwicklungscenter bei Köln ein. Die Führung findet am Freitag, dem 9. Oktober, von 10:00 bis 13:00 Uhr statt. Besucher erhalten einen Einblick in die gesamte Metallaufbereitung und sehen, wie reines Aluminium und seine Legierungen aus Mischschrott zurückgewonnen werden können. Die Teilnahme ist kostenlos. Interessenten können sich über diesen Link anmelden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Steinert auf der Aluminium 2026 in Düsseldorf: Halle 6, Stand 6F01.
Quelle: Steinert GmbH




