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Forschungsprojekt zu Recycling von Teerstraßen

Früher wurde im Straßenbau oft krebserregender Teer eingesetzt. Heute stellt seine Entsorgung Unternehmen vor große Herausforderung. Im Projekt „NaReTE – Nachhaltiges Recycling von Teerstraßen“ entwickeln die Kirchheimer Stutz GmbH und Forschende der Universität Kassel Verfahren zur Wiederverwertung teerhaltiger Straßenaufbrüche ohne schädliche Stoffe.

Wissenschaftsminister Timon Gremmels informierte sich vor Ort über das Projekt und überreichte einen Zuwendungsvertrag: Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur fördert „NaReTE“ mit rund 472.000 Euro. Das Geld stammt aus der Förderlinie 3 des Forschungsförderprogramms LOEWE. Sie stärkt die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Forschung.

Foto: © Petra A. Killick

Derzeit landet der teerhaltige Straßenaufbruch auf Deponien oder wird zur Aufbereitung ins Ausland transportiert – ein kostenintensiver und ökologisch fragwürdiger Prozess. Bundesweit sind noch rund eine Milliarde Tonnen teerhaltiger Straßenbeläge verbaut. Auch in Hessen entstehen jährlich hohe Kosten für deren Beseitigung.

Ziel von NaReTE ist es, bestehendes teerhaltiges Asphaltmaterial nachhaltig aufzubereiten, von den krebserregenden Schadstoffen zu befreien und in den Straßenbau zurückzuführen. Dadurch verringert das Projekt die Deponierung und energieintensive Spezialbehandlungen und eröffnet neue Möglichkeiten für eine verantwortungsvolle Infrastrukturentwicklung. Der Fokus liegt auf der Entwicklung eines marktfähigen und effizienten Recyclingverfahrens für teerhaltige Straßenbeläge.

Quelle: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur

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