Abfallentsorgung: Libanon will in seine Infrastruktur investieren

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Beirut, Libanon (Foto: nutznutzer / Pixabay)

Beirut — Im Libanon keimt Hoffnung auf, endlich eine Lösung für die Infrastrukturkrise finden zu können. Das Land positioniert sich neu, als Teil des chinesischen Megaprojekts „Neue Seidenstraße“. Auf der letzten Investitionskonferenz waren die großen internationalen Geldgeber vertreten. Libanon präsentierte seine öffentlichen Projekte, für die es hofft, 16 Milliarden US-Dollar an öffentlichen und privaten Geldern mobilisieren zu können, meldet Germany Trade & Invest.

Die VR China wolle mit weichen Krediten Infrastrukturinvestitionen im Lande zum beiderseitigen Nutzen unterstützen. Ein entsprechendes Memorandum wurde bereits 2017 unterzeichnet. Der Nachholbedarf bei Infrastrukturinvestitionen liegt auf der Hand. Insbesondere die darniederliegende Elektrizitätsversorgung bremst das Land massiv aus. Das gilt aber auch für den Bereich Wasser/Abwasser, Straßenbau oder besonders virulent die öffentliche Müllentsorgung.

Für den 6. April 2018 ist in Paris die vierte Geberkonferenz CEDRE (Council for Development and Reconstruction) beziehungsweise Paris IV gepant. Libanon hofft dabei 16 Milliarden US-Dollar (US$) an Mitteln zu mobilisieren, die in den nächsten zehn Jahren investiert werden sollen. Mehr als die Hälfte soll dabei von privaten Investoren kommen, die mit höherer Rechtssicherheit in sogenannte Public-private-Partnerships gelockt werden.

Weitere Informationen sind unter gtai.de erhältlich.

Quelle: Germany Trade & Invest