Anzeige

Kupfer: Die investive Nachfrage war im April wie im Vormonat um gut zehn Prozent rückläufig

Im Jahr 2022 stieg die Kupferminenproduktion um 3,0 Prozent, für 2023 wird ein Anstieg in gleicher Größenordnung erwartet. Neben dem Wegfall der Corona-bedingten Probleme sind hierfür neue und erweiterte Minenkapazitäten insbesondere im Kongo sowie in Peru und Chile verantwortlich.

Das berichtet die IKB Deutsche Industriebank AG in ihrer neuesten Rohstoffpreis-Information. Der Anstieg der Raffinadeproduktion wird mit 2,6 Prozent im Jahr 2023 aufgrund von Betriebseinschränkungen in Chile, Indonesien und den USA etwas geringer ausfallen und im Wesentlichen von Kapazitätserweiterungen in China getragen werden. Da auch der Bedarf um 1,4 Prozent auf 26,4 Millionen Tonnen steigt, könnte das Jahr 2023 mit einem leichten Angebotsdefizit schließen. Die Kupferlagerbestände an LME und SHFE sanken im April im Monatsmittel. Die investive Kupfernachfrage war im April wie im Vormonat um gut zehn Prozent rückläufig.

Tendenz: Für den Kupferpreis erwartet die IKB bis Ende des zweiten Quartals 2023 eine Bewegung von +700 US-Dollar pro Tonne um die Marke von 8.900 US-Dollar pro Tonne.

Quelle: IKB Deutsche Industriebank AG

KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Schlagzeilen

Anzeige

Fachmagazin EU-Recycling

Translation