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Aluminium: Lagerbestände an der LME weiter im freien Fall

Die Aluminiumnotierungen werden vornehmlich von den Sorgen einer Rezession als Kriegsfolge bestimmt. Das berichtet die IKB Deutsche Industriebank AG in ihrer neuesten Rohstoffpreis-Information:

Die globale Primäraluminiumproduktion lag Ende Mai 2022 noch um 0,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau und hat rund 90 Prozent des Rückgangs vom Jahresbeginn aufgeholt. Für 2022 erwartet die IKB einen Ausstoß von 67,8 Millionen Tonnen. Hinzu kommen noch rund 13 Millionen Tonnen Recyclingaluminium. Im laufenden Jahr ist entscheidend, ob es Europa gelingt, russische Minderlieferungen zu kompensieren.

Die Lagerbestände von Primäraluminium an der LME befinden sich weiter im freien Fall. Die investive Nachfrage verminderte sich im April um rund 35 Prozent. Die Aluminiumnotierungen werden vornehmlich von den Sorgen einer Rezession als Kriegsfolge bestimmt.

Tendenz: Bis Ende Q3 2022 sieht die IKB die Primäraluminiumpreise in einem Band von +700 US-Dollar um die Marke von 2.800 US-Dollar pro Tonne, diejenigen der Aluminium Alloy liegen um bis zu 500 US-Dollar pro Tonne niedriger.

Quelle: IKB Deutsche Industriebank AG

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