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Kupfer: Erneutes Angebotsdefizit im laufenden Jahr 2022 zu erwarten

Im Jahr 2021 stieg die Kupferminenproduktion um 2,2 Prozent. Verglichen mit dem Vorkrisenniveau erhöhte sich die Produktion jedoch nur um 0,3 Prozent, berichtet die IKB Deutsche Industriebank AG in ihrer neuesten Rohstoffpreis-Information.

Die rückläufige Kupferminenproduktion des größten Erzeugerlandes Chile wurde durch eine gesteigerte Produktion unter anderem in Peru, der Demokratischen Republik Kongo und Indonesien kompensiert. Die Raffinadeproduktion zog um 1,4 Prozent an und auch der Kupferverbrauch lag 1,4 Prozent über dem des Vorjahres. Russland ist für gut vier Prozent der Minen- als auch Raffinadeproduktion verantwortlich. Deshalb wird es nach dem Angebotsdefizit im Jahr 2021 ein erneutes im laufenden Jahr geben.

Nach einem rasanten Anstieg der Kupfervorräte an der SHFE zum Beginn des Ukraine-Krieges Ende Februar/Anfang März, sanken die Lagerbestände bis zum Ende des Monats wieder. Auch die investive Kupfernachfrage ging um gut 60 Prozent zurück, nachdem sie im letzten Monat um denselben Wert gestiegen war.

Tendenz: Die IKB sieht Kupferpreis bis Ende Q2 2022 um die Marke von 10.250 US-Dollar pro Tonne in einem Band von +1.000 US-Dollar.

Quelle: IKB Deutsche Industriebank AG

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