Biobasierte Verpackungskonzepte: Unterstützung für Lebensmittel-Verpacker

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Foto: Pixabay

Hochschule Albstadt-Sigmaringen und Wirtschaftsförderung Sigmaringen erarbeiten Datensammlung und Schulungsmodule.

Bei der Suche nach nachhaltigen Lösungen fehlen vielen Unternehmen der Verpackungsindustrie notwendige Detailkenntnisse über biobasierte Kunststoffe. Um sie zu unterstützen, fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) jetzt einen neuartigen Ansatz zur Informationsvermittlung. Es werden Fortbildungsmaßnahmen für zukünftige Fachleute konzipiert, die dieses Wissen insbesondere zu den Lebensmittel-Verpackern weitertragen sollen. Auf diese Weise soll der Anteil biobasierter Verpackungskonzepte signifikant erhöht werden.

Lebensmittelverpackungen sind Hochleistungsmaterialien, zum Beispiel mit einer an das jeweilige Produkt angepassten Gasbarriere. Hergestellt werden sie immer noch fast ausschließlich aus Erdöl. Eine nachhaltige Alternative können biobasierte Kunststoffe sein, deren technische Bandbreite in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Um den Lebensmittel-Verpackern Kenntnisse zu Verarbeitungseigenschaften und Funktionalitäten biobasierter Kunststoffe zu vermitteln, wollen die Hochschule Albstadt-Sigmaringen und die Wirtschaftsförderung Sigmaringen Fortbildungskonzepte und eine zertifizierte Schulung für Packmittel-Experten erarbeiten und in einer anschließenden Pilotphase anbieten.

Informationen zum Verbundvorhaben „PackMit – Fortbildungskonzept für den Packmittelinformationstransfer in der Lebensmittelindustrie“ sind in der Projektdatenbank der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) unter den Förderkennzeichen 2220NR006-A (Hochschule Albstadt Sigmaringen) und 2220NR006-B (Wirtschaftsförderung Sigmaringen) oder hier verfügbar.

Quelle: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR)

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