Die Kupfervorräte an den Börsen sind stark gestiegen

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Kupferpfannen (Foto: Pixabay)

Im Jahr 2020 blieb die globale Kupferminenproduktion stabil, während der Kupferverbrauch um 2,2 Prozent anzog. Infolgedessen lief ein Angebotsdefizit von 560.000 Tonnen auf.

Das berichtet die IKB Deutsche Industriebank AG in ihrer neuesten Rohstoffpreis-Information. Für das Gesamtjahr 2021 ist von einem Angebotsdefizit von rund 0,1 Millionen Tonnen auszugehen. Die Kupfervorräte an den Börsen sind stark gestiegen.

Die IKB erwartet für 2021 eine auf gut 25 Millionen Tonnen anziehende Raffinadeproduktion sowie einen im mindestens gleichen Umfang steigenden Verbrauch. Voraussetzung ist, dass die Minenerweiterungen wie geplant umgesetzt werden und keine Pandemie-bedingten Produktionsausfälle auftreten. Die investive Nachfrage sank im März 2021 sehr deutlich um 52 Prozent.

Tendenz: Bis Ende Juni 2021 wird weiter eine Bewegung um die Marke von 9.000 US-Dollar pro Tonne in einem Band von 800 US-Dollar erwartet.

Quelle: IKB Deutsche Industriebank AG

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