Die Kupfervorräte an den Börsen sind weiter gesunken

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Die Spülhalde Davidschacht beinhaltet die Rückstände der Aufbereitung von Blei-, Zink- und Kupfererzen in Freiberg (Foto: SAXONIA Standortverwertungs- und -verwaltungsgesellschaft mbH)

Bis Ende Oktober 2020 sank die globale Kupferminenproduktion um 0,5 Prozent, während der Kupferverbrauch um zwei Prozent anzog. Infolgedessen lief ein Angebotsdefizit von 482.000 Tonnen auf.

Von daher ist jetzt für das Gesamtjahr 2020 von einem Angebotsdefizit von wenigstens 0,5 Millionen Tonnen auszugehen. Die Kupfervorräte an den Börsen sind weiter gesunken. Das ist der neuesten IKB Rohstoffpreis-Information zu entnehmen.

Die IKB Deutsche Industriebank AG erwartet für 2021 eine auf gut 25 Millionen Tonnen anziehende Raffinadeproduktion sowie einen im gleichen Umfang steigenden Verbrauch. Sollten die Minenerweiterungen wie geplant umgesetzt werden und keine Pandemie-bedingten Produktionsausfälle auftreten, könnte der Markt balanciert abschließen. Die investive Nachfrage zog sehr deutlich um 54 Prozent an.

Tendenz: Bis Ende März 2021 wird weiter eine Bewegung um die Marke von 8.000 US-Dollar pro Tonne in einem Band von 800 US-Dollar erwartet.

Quelle: IKB Deutsche Industriebank AG

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