Verschleißstahl – ähnliche Anforderungen bei Gewinnung und Recycling

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Laserzuschnitt von „Abramax 500 CR“ (Foto: Abraservice Deutschland GmbH)

Nirgends sind die Materialbeanspruchungen größer als bei Maschinen in der Gewinnungskette und beim Bauschuttrecycling. Ob Bagger, Dumper-Auskleidung, Brecher – und Sieb-Anlagen: In allen Arbeitsgängen sind Reibverschleiß, Schlag- und Klemmbeanspruchung, kombiniert mit hoher Deformation, zu finden. Hochfeste und trotzdem leicht zu bearbeitende Stahlsorten sind an den verschleißintensiven Stellen gefragt.

Ob OEM oder in der Regeneration, Abraservice ist ein hochspezialisierter Anbieter, wenn es um Verschleißstähle für diese Branchen geht. Mit 14 Gesellschaften ist das Unternehmen europaweit präsent. Das in Düsseldorf ansässige Unternehmen gehört zur SSAB Gruppe, dem Hersteller der Hardox-Verschleißbleche. Diese Konstellation sichert Abraservice den Zugriff auf den technischen Support von SSAB. Außerdem kann so der optimal passende Stahl für die unterschiedlichsten verschleißintensiven Anwendungen gefunden werden.

Ein besonderes Material

Hardox-Verschleißblech ist ebenfalls im Programm von Abraservice (Foto: Abraservice Deutschland GmbH)

Mit „Abramax Cr“, einem neuen hochverschleißfesten Stahl der Sonderklasse, steht den Anwendern neben Hardox-Verschleißblech zusätzlich ein besonderes Material zu Verfügung. Seine hohe Temperatur- und exzellente Korrosionsbeständigkeit wird unter anderem durch seine hohe Reinheit erzielt (CR Chromanteil und Vergütungs- und Abschreckverfahren). Er bietet hervorragende Eigenschaften im Einsatz, aber auch wenn es um die Bearbeitung geht.

„Abramax Cr“ ist in den Härten 400 und 500 HB verfügbar. Das Anwendungsspektrum für die Abramax Cr- und Hardoxstähle ist entsprechend umfassend und reicht von der Gewinnungsindustrie über Bauschutt-, Wertstoff-, Holz- und Schrottrecycling bis in den Abbruch hinein, also überall dort wo abrasives beziehungsweise nasses Material in Kontakt mit der Stahlkonstruktion kommt. „Abramax Cr“ ist dort die erste Wahl, wo Material mit hohem PH-Wert beziehungsweise höhere Temperaturen auftreten. Seine guten Eigenschaften behält „Abramax Cr“ herstellergarantiert bis 450 °C bei.

OEM Lieferant regeneriert auch Teile für Anlagen der Gewinnungsbranche

Made in Düsseldorf: Der Trichter aus „Abramax Cr“ ist ein Kundenauftrag (Foto: Abraservice Deutschland GmbH)

Schon seit Jahren bieten die Düsseldorfer neben Zuschnitt und Anarbeitung auch komplett im Werk gefertigte Bauteile als OEM Lieferant beziehungsweise beliefern Endkunden mit maßgefertigten Verschleißteilen zum Tausch in deren Maschinen und Anlagen. Das in den 14 Gesellschaften des Unternehmens gesammelte Know-how ist entsprechend umfassend. Im technischen Vertrieb beraten ausschließlich Ingenieure und Techniker die Anwender und entwickeln gemeinsam praktikable Lösungen für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche, um die Standzeit der dem Verschleiß ausgesetzten Stähle zu maximieren. Durch die enge Zusammenarbeit der europaweit vertretenen Schwestergesellschaften ist Abraservice auch Partner von großen ebenfalls europa- oder weltweit agierenden Unternehmen.

Der minimale Wärmeeintrag beim Laserschnitt sichert die Blecheigenschaften bis an die Schnittkante (Foto: Abraservice Deutschland GmbH)

Die vielfältigen Bearbeitungsmöglichkeiten wie Autogen, Plasma oder Laserschneiden, CNC-Bearbeitung, Kanten, Walzen, Stahlbau und Schweißen können vor Ort umgesetzt werden. Alle wichtigen Zulassungen und Prüfungen als Fachbetrieb (u. a. die Qualitätsnorm nach ISO 9001:2015, die Schweißzulassung nach ISO 3834 als auch die Zulassung zur Übertragung und Kennzeichnung von Werkstoffen) liegen vor. Abraservice bietet ein Höchstmaß an sicherheitsrelevanten Maßnahmen, um den Qualitätsanspruch des Kunden vollumfänglich zu erfüllen.

Quelle: Abraservice Deutschland GmbH

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