Cronimet steckt künftig auch in Batterien von Elektrofahrzeugen

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Foto: Pixabay

Die Unternehmensgruppe steigt in das Geschäft der Batteriematerialien für Elektrofahrzeuge (Battery Electric Vehicle, BEV) ein.

In Kooperation mit dem australischen Raffineriebetreiber Pure Battery Technologies (PBT) will das Karlsruher Unternehmen künftig dazu beitragen, den Rohstoffkreislauf bei der Herstellung von Batterien für BEVs zu schließen und somit insgesamt zu deren deutlich besserer CO2-Bilanz beitragen.

PBT hat gemeinsam mit der Universität Queensland in Brisbane ein Verfahren entwickelt und patentiert (Selective Acid Leaching), um den ökologischen Fußabdruck bei der Herstellung von Kathodenmaterial für Batterien von BEVs deutlich zu reduzieren. Materialien wie Nickel und Kobalt sind bislang unverzichtbar für die Produktion solcher Batterien. Die Gewinnung dieser Materialien hat jedoch große Auswirkungen auf die Umwelt. Das neue Verfahren ermöglicht es, diese Rohstoffe zu recyceln und dadurch den Kreislauf im Herstellungsprozess der Batterien zu schließen.

Im Zuge dieser Zusammenarbeit beteiligt sich die Cronimet Unternehmensgruppe mit 33,33 Prozent an der von PBT im Sommer 2020 gegründeten Tochtergesellschaft Pure Battery Technologies Germany AG. Diese hatte wiederum im September vergangenen Jahres  die Nickelraffinerie Königswarter & Ebell mit Sitz in Hagen, Nordrhein-Westfalen zu 100 Prozent übernommen. Zudem hat das Karlsruher Familienunternehmen die Option, die Anteile in der Zukunft weiter aufzustocken.

Quelle: Cronimet

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