PlasticsEurope Deutschland unterstützt eREC – die neue Digitalmesse

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Lobby auf der eREC (Abb.: MSV GmbH)

EU-Verbote von einzelnen Einwegartikeln, pandemie-bedingter Kostendruck auf Rezyklate, Pläne für Abgaben auf nicht recycelten Plastikverpackungsabfall: Der Zeitpunkt für eine digitale Messe rund um die Chancen und Herausforderungen von Kreislaufwirtschaft und Recycling könnte kaum besser gewählt sein. Die Abkehr vom linearen Verbrauch von Ressourcen ist längst als Ziel bei Politik, Industrie und Gesellschaft angekommen. Bei der Kaufentscheidung an der Ladentheke spielen Kriterien wie klimafreundlich und ressourcenschonend eine immer größere Rolle.

Impulse für die Kreislaufwirtschaft

Mit der eREC  – Digital Recycling Expo and Conference for Circular Economy and Waste Management steht jetzt eine virtuelle Plattform in den Startlöchern, die vom 31. August bis 5. September 2020 diese Trends aufgreift sowie Impulse und Lösungen vorstellt. Verbände, Unternehmen und Wissenschaftler diskutieren fünf Tage lang zu Fortschritten bei der Circular Economy sowie zu Technologiesprüngen unter  anderem beim Kunststoffrecycling – digital, in vielfältigen Formaten, kompakt und informativ. Der Verband der Kunststofferzeuger, PlasticsEurope Deutschland, freut sich, als Kooperationspartner bei der von der MSV Mediaservice & Verlag GmbH (Herausgeber EU-Recycling) organisierten Onlinemesse mit dabei zu sein.

Umstrittener Werkstoff

Gerade der Umgang mit Kunststoffprodukten am Ende ihres Lebenswegs wird häufig kritisiert: Zu viel Plastikmüll landet in der Umwelt und belastet Ökosysteme, zu viele Ressourcen gehen verloren, weil Kunststoffe nicht ordnungsgemäß entsorgt werden. Die Industrie arbeitet schon seit längerem an Maßnahmen für eine effizientere Kunststoffverwertung. Zu nennen sind hier technologische Fortschritte etwa beim Trennen und Sortieren von Wertstoffen, Anstrengungen beim „Design for Recycling“, um Kunststoffe effizienter im Kreis zu führen, sowie die Gewinnung von Rohstoffen aus chemisch recycelten Kunststoffabfällen, die aktuell nicht für mechanische Verwertungsverfahren infrage kommen.

PlasticsEurope liefert auf der Digitalkonferenz wichtige Einblicke zu diesen aktuellen Entwicklungen. Dabei steht auch die Zusammenarbeit der Akteure der Kunststoff-Wertschöpfungskette im Fokus. Das gemeinsame Engagement gilt dem Aufbau nachhaltiger Lieferketten ebenso wie einem besseren Schließen des Rohstoffkreislaufs und Herausforderungen beim Abfallmanagement weltweit.

Über eREC

Die eREC  ist die neue digitale Messe für die Recyclingbranche. Sie bietet eine virtuelle Plattform, die den nationalen und internationalen Austausch zwischen Unternehmen, Kunden und Verbänden garantiert – ohne großen Kosten-, Reise- oder  Personalaufwand. Damit haben große, aber auch mittelständische und kleine Unternehmen die Möglichkeit, den internationalen Austausch, der auf Messen möglich ist, zu nutzen. Für alle Teilnehmer des virtuellen Events besteht die Möglichkeit, Produkte und Innovationen in Form von digitalen Messeständen zu präsentieren. Besucher können die einzelnen Stände besuchen, mit den Ausstellern durch Chats in Kontakt treten und von dem breiten Rahmenprogramm der Veranstaltung profitieren. Zusätzlich informieren Onlineseminare, Vor- und Beiträge alle Teilnehmer über Trends, Fachthemen und Neuerungen aus der Recycling-, Entsorgungs- und Kreislaufwirtschaft.

Mehr Informationen zur Digitalmesse rund um Kreislaufwirtschaft und Recycling bietet die eREC Webseite.

Die europäische Kunststoffindustrie

PlasticsEurope Deutschland e. V., der Verband der Kunststofferzeuger in Deutschland, ist Teil der paneuropäischen Organisation PlasticsEurope. Frankfurt am Main ist Sitz der Region Central Europe. Sie ist eine der fünf Regionen von PlasticsEurope, und zu ihr gehören Deutschland, Österreich, Polen, die Schweiz, die Slowakische Republik, Slowenien, die Tschechische Republik und Ungarn.

PlasticsEurope ist einer der führenden europäischen Wirtschaftsverbände. Der Verband unterhält Zentren in Brüssel, Frankfurt, London, Madrid, Mailand und Paris und kooperiert eng mit anderen europäischen und nationalen Kunststoffverbänden. Die über 100 Mitgliedsunternehmen produzieren mehr als 90 Prozent der Kunststoffe in den 27 EU-Mitgliedstaaten sowie Großbritannien, Norwegen, der Schweiz und der Türkei.

Die europäische Kunststoffindustrie leistet einen wesentlichen Beitrag zum Wohlstand in Europa, indem sie Innovationen Realität werden lässt, die Lebensqualität verbessert und Ressourceneffizienz und Klimaschutz ermöglicht. Mehr als 1,6 Millionen Menschen arbeiten in etwa 60.000 Unternehmen der Kunststoffindustrie (bei der Verarbeitung meist kleine bis mittelständische Betriebe) und erwirtschaften einen Umsatz von über 360 Milliarden Euro im Jahr. Die Kunststoffindustrie, das sind die Kunststofferzeuger – europäisch vertreten von PlasticsEurope, die Verarbeiter – europäisch vertreten von der EuPC – und die Kunststoff- Maschinenbauer – europäisch vertreten von EUROMAP. Mehr Informationen dazu sind unter diesen Links zu finden:

www.plasticseurope.org
www.plasticsconverters.eu
www.euromap.org

Quelle: PlasticsEurope Deutschland e. V.

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