Auftakt der Kampagne „Brennpunkt: Batterie“ – Einladung zum Pressegespräch

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Lithium-Ionen-Batterie (Foto: Kroll / recyclingportal.eu)

BDE startet bundesweite Aufklärungskampagne über die Gefahren von falsch entsorgten Lithium-Ionen-Batterien mit Unterstützung aus dem Bundestag.

Lithium-Ionen-Batterien und -Akkus sind aus dem modernen Alltag nicht mehr wegzudenken: Im Jahr 2018 kamen 10.684 Tonnen dieser Kraftpakete in Geräten wie Handys, Laptops, E-Bikes in den Umlauf. Im vergangenen Jahr waren es schon 12.700 Tonnen, Tendenz steigend. Was viele Verbraucher nicht wissen: Jede dieser Batterien birgt eine potenzielle Gefahr in sich.

Bei einem unsachgemäßen Umgang mit Lithium-Ionen-Batterien kann es schnell zu Kurzschlüssen kommen. In der Folge stellen falsch entsorgte Lithium-Ionen-Batterien inzwischen das größte Unfallrisiko in der Entsorgungswirtschaft dar. Immer häufiger sind sie die Ursache für Brände in Müllfahrzeugen, Betriebshöfen und Sortieranlagen. Die Schäden sind schon jetzt immens und es grenzt an ein Wunder, dass solche Brände noch kein Menschenleben gefordert haben.

Mit der emotionalen Kampagne „Brennpunkt: Batterie“ wollen die Mitgliedsunternehmen des BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V. nun Verbraucher über die Gefahren durch falsch entsorgte Lithium-Ionen-Batterien aufklären und für den richtigen Umgang mit diesen Geräten werben.

Den Startschuss für die Kampagne geben BDE-Präsident Peter Kurth und Michael Thews (MdB), Sprecher für Kreislaufwirtschaft der SPD-Bundestagsfraktion, bei einem Pressegespräch am Dienstag, den 28. Juli 2020 um 11:00 Uhr beim BDE im

Haus der Kreislaufwirtschaft (BDE), Von-der-Heydt-Str. 2, 10785 Berlin

Zum Maßnahmenpaket der Kampagne gehört auch eine besondere Aktion: Bundesweit sollen Aufkleber auf möglichst vielen Mülltonnen und Abfallbehältern an die richtige Entsorgung von Lithium-Ionen-Batterien erinnern und signalisieren, dass eine falsch entsorgte Batterie nicht nur für das Personal von Entsorgungsbetrieben, sondern auch für die Verbraucher selbst „brandgefährlich“ werden kann.

Im Anschluss an das Pressegespräch werden BDE-Präsident Peter Kurth und Michael Thews (MdB) die ersten Abfalltonnen mit Warn-Stickern bekleben.

Aus organisatorischen Gründen wird um eine vorherige Anmeldung zum Pressegespräch gebeten, per E-Mail an: presse@bde.de

Es wird um Einhaltung der Corona-bedingten Hygiene- und Abstandsregeln gebeten.

Quelle: BDE

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