Gefährliche Abfälle: Steigende Mengen prägen den deutschen Markt bis 2030

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Fässer für Problemabfälle/Sonderabfälle (Foto: Harald Heinritz / abfallbild.de)

Nach der Corona-Krise wird die Menge gefährlicher Abfälle mittel- und langfristig voraussichtlich weiter ansteigen. Die Preise werden sich aufgrund des langfristig steigenden Aufkommens und neuer rechtlicher Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel der CO2-Steuer, erhöhen. Zu diesem Ergebnis kommt die Potenzialstudie „Der Markt für gefährliche Abfälle bis 2030“ von waste:research (powered by trend:research).

Nachdem die Menge gefährlicher Abfälle in Deutschland nach der Finanzkrise stark gesunken war, stabilisierte sie sich danach auf 23,5 Millionen Tonnen und erreichte im Jahr 2019 circa 24 Millionen Tonnen. Grund hierfür ist unter anderem das wachsende Aufkommen gefährlicher Bau- und Abbruchabfälle durch die gute wirtschaftliche Lage in der Baubranche sowie gefährlicher Produktions- und Gewerbeabfälle durch die langfristig stabile Entwicklung der deutschen Industrie.

Die Potenzialstudie „Entsorgung gefährlicher Abfälle in Deutschland bis 2030“ von waste:research wurde von Januar bis Juli 2020 erstellt, umfasst 663 Seiten und ist ab sofort erhältlich. Neben verschiedenen Szenarien zur Entwicklung von Abfallmengen und Entsorgungskapazitäten werden Verfahren und Technologien für die Entsorgung betrachtet. Grundlage dafür ist eine umfangreiche Analyse des Status quo sowie die szenariospezifische Ausprägung der Prämissen, die mit Hilfe von Desk Research, Field Research sowie in drei Workshops mit den führenden Entsorgern der Branche erstellt wurden. Auf dieser Basis werden anschließend Trends, Chancen und Risiken sowie Strategien für Marktteilnehmer vorgestellt.

Mit Hilfe der Potenzialstudie können sich sowohl Anlagenbauer/-planer und Komponentenhersteller als auch Entsorgungs- und Verwertungsunternehmen einen Überblick über zukünftige Marktpotenziale für die Entsorgung gefährlicher Abfälle verschaffen.

Quelle: waste:research c/o trend:research GmbH