Erneut sehr hohe Verwertungsquote von grafischen Papieren

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Altpapier-Lager (Foto: © Verband Deutscher Papierfabriken e.V.)

Die Verwertungsquote für grafische Papiere in Deutschland liegt aktuell bei 83,3 Prozent. Das teilte die Arbeitsgemeinschaft Grafische Papiere (AGRAPA) anlässlich ihrer Jahressitzung mit. Papierhersteller, Verlage und Druckindustrie konnten damit erneut ihre gegenüber der Bundesregierung eingegangene Selbstverpflichtung erfüllen, die Verwertungsquote dauerhaft über 80 Prozent (+/- 3 %) zu halten.

Schwerpunktthema der Sitzung war in diesem Jahr die Bestandsaufnahme und Vertiefung der Nutzung des Umweltzeichens „Blauer Engel“ im Bereich grafischer Papiere sowie Ansatzpunkte für eine mögliche Erweiterung der Selbstverpflichtung in Bezug auf eine noch bessere Kreislaufführung von grafischen Papierprodukten. „Alle Trägerverbände sind sich weiterhin bewusst, dass eine gute Rezyklierfähigkeit das wesentliche Fundament unserer erfolgreichen Selbstverpflichtung ist“, sagte Volker Hotop, AGRAPA-Vorsitzender und Geschäftsführer der Frankfurter Societäts Druckerei.

Ein Vertreter des Bundesumweltministeriums, das den jährlichen Bericht entgegennimmt, würdigte den Erfolg der AGRAPA und das Engagement der an der Selbstverpflichtung teilnehmenden Verbände und Organisationen. Die Arbeit zeige, wie erfolgreiche Selbstverpflichtungen der Wirtschaft funktionieren können, wenn eine ganze Wertschöpfungskette gemeinsam Verantwortung übernimmt.

Mitglieder der AGRAPA sind: Verband Deutscher Papierfabriken (VDP), Verein der Deutschen Papierimporteure (P.R.INT.), Bundesverband des Deutschen Papiergroßhandels (BVddP), Bundesverband Druck und Medien (bvdm), Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV), Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter (BVDA), Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), Gesamtverband Pressegroßhandel (GVPG), Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh), Börsenverein des Deutschen Buchhandels.

Das Sekretariat der AGRAPA hat die Gesellschaft für Papier-Recycling mbH (GesPaRec) inne.

Quelle: GesPaRec

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