Interseroh Austria gründete Österreich-Plattform für nachhaltige Verpackungen

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Leichtverpackungen zur Abholung bereit (Foto: Harald Heinritz / abfallbild.de)

Partner sind die Unternehmjen Coca Cola, Nestle, Greiner, Alpla, Engel und Erema. Der Start der „Plattform Verpackung mit Zukunft“ wurde am 5. Mai 2020 im Rahmen einer Online-Pressekonferenz bekannt gegeben.

Eckpfeiler der Plattform sind die Förderung einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft, die Schaffung von mehr Bewusstsein für den sinnvollen Einsatz von Verpackungen beziehungsweise auch die Vermeidung von Verpackungen und damit die Initiierung eines konstruktiven Dialogs im Spannungsfeld der Verpackungsdiskussion mit unterschiedlichen Stakeholdern. Zum Gelingen dieser Vorgaben liefert jedes Mitglied einen wichtigen Anteil.

„Der Beitrag von Interseroh Austria zur Plattform ist, dass wir unsere großen Erfahrungen in puncto Sammlung und Recycling bestmöglich auf die regionalen Besonderheiten und Notwendigkeiten umlegen und einsetzen werden. Eines der vielen Ziele der Plattform ist beispielsweise, dass bis 2030 alle Kunststoffverpackungen wiederverwendet, wiederverwertet oder kosteneffizient recycelt werden können. Wir als Interseroh unterstützen dieses Vorhaben und unsere Kunden schon jetzt dabei, diese Ziele zu erreichen und bringen unsere Expertise gerne in die Plattform mit ein“, erklärt Interseroh-Austria-Geschäftsführer Mag. Franz Sauseng.

Weiters sagte Sauseng: „Wir sind überzeugt, die Realisierung unserer Zukunftsvision Zero Waste Solution geht nur gemeinsam. Und da arbeiten wir als Österreichs innovativstes Sammelsystem natürlich sehr gerne und proaktiv mit. Wir bieten jetzt schon innovative Dienstleistungen im Verpackungsbereich wie Made for Recycling an und können sicher auch im Bereich der Plattform unsere Kompetenz und unser Know-how einbringen.“

Die Mitglieder der Plattform wollen ihre Anliegen jedenfalls auch mit der Politik diskutieren. An die Einführung von einheitlichen Sammelsystemen werde dabei gedacht, speziell an den „Gelben Sack“, und „an die Verbesserung der Infrastruktur in den Bereichen Trennung, Sammlung, Sortierung und Recycling oder schlicht an die Förderung von Verpackungslösungen, die zu 100 Prozent wiederverwendbar, wiederverwertbar oder recyclingfähig sind“, fügte Sauseng hinzu.

Nähere Informationen

Quelle: Interseroh Austria

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