Togo-Projekt möchte weiter wachsen! Wer kann helfen?

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Von links: Björn Becker, Sanvi Sodji, Hubert Laakmann und Kathrin Laakmann (Bild: Torsten Tschöke, Giesker & Laakmann GmbH & Co.KG)

Es gibt noch andere wichtige Themen neben Corona, die nicht in Vergessenheit geraten dürfen. Zum Beispiel das vom bvse-Netzwerk unterstützte Abfallwirtschaftsprojekt im afrikanischen Togo, das inzwischen sehr gut angelaufen ist. Doch um die Sammelinfrastruktur weiter ausbauen zu können, werden dringend weitere Müllgefäße benötigt. Wer kann helfen?

„We stay together“ und Solidarität gilt für das bvse-Netzwerk eben nicht erst seit Ausbruch des Corona-Virus. Dank der großzügigen Unterstützung vieler Mitgliedsunternehmen und des bvse konnte das ehrgeizige Projekt des togoischen Bachelor-Studenten Sanvi Sodji im letzten Jahr bereits zwei Müllfahrzeuge und 750 Müllbehälter à 240 Liter entgegennehmen. Arbeitswillige Helfer für den ehrgeizigen Plan, in der togoischen Hauptstadt Lomé beginnend schrittweise ein funktionierendes Abfallsammelsystem etablieren zu wollen, waren schnell gefunden und erste Sammelaktionen des Hilfe-zur-Selbsthilfe-Projekts konnten umgehend beginnen.

Nachdem nun erste Erfahrungen gesammelt und gefestigt wurden, soll das Projekt weiter ausgedehnt werden, denn die Kapazität der beiden Müllwagen und der engagierten Hilfskräfte ist noch längst nicht ausgereizt. Dafür werden dringend weitere 240-Liter-Gefäße benötigt.

„Diese müssen keinesfalls neu sein. Aussortierte, noch funktionsfähige Gefäße mit Schönheitsfehlern, Gebrauchsspuren oder Produktionen in Fehlfarben können dazu beitragen, das Projekt in Afrika weiter voranzubringen. Die Gefäße müssen nur bereitgestellt werden, die Spedition Giesker & Laakmann aus Nottuln, die den Verein „Ein Lächeln für Togo“ gegründet hat, holt die Behälter kostenlos ab und kümmert sich um den Transport nach Togo“, erklärt bvse-Vizepräsident Björn Becker.

„Dieses engagierte und nützliche Projekt ist uns eine Herzensangelegenheit. Es stellt einen kleinen, aber wichtigen Schritt in die Richtung dar, das globale Problem von Umwelt- und Meeresverschmutzung an eine seiner vielen Wurzeln zu packen. Daher möchten wir unsere Mitgliedsunternehmen und auch befreundete Abfallwirtschaftsbetriebe noch einmal herzlich bitten zu prüfen, ob sie mit entsprechenden Behältnissen dazu beisteuern können, die Infrastruktur in Togo weiter auszubauen“, wenden sich bvse-Präsident Bernhard Reiling und bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock an das bvse-Netzwerk.

Ein Teil der Einnahmen aus dem Projekt kommt überdies dem Waisenkinderdorf in Yovokopé, einem weiteren Hilfsprojekt der Familie Sodji zugute. Sach- und Geldspenden nimmt der Verein „Ein Lächeln für Togo“ gerne entgegen.

Quelle: bvse

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