Die Aluminiumpreise sanken im März 2020 um rund acht Prozent

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Gepresste Aluminiumreste (Foto: Kroll / Recyclingportal.eu)

Bis Ende Februar 2020 zog die Aluminiumproduktion leicht an. Auf Jahressicht ist nicht mehr mit einem Angebotsdefizit zu rechnen, obwohl aktuell die italienischen Anbieter nicht lieferfähig sind.

Das berichtet die IKB Deutsche Industriebank AG in ihrer neuesten Rohstoffpreis-Information. Die Lagerbestände von Primäraluminium stiegen im März an der LME und der SHFE auf 1,14 beziehungsweise 0,53 Millionen Tonnen an. Andererseits erhöhte sich auch die investive Nachfrage auf den höchsten Wert seit September 2019. Die Aluminiumpreise sanken im März um rund acht Prozent.

Tendenz: Bis Mitte 2020 erwartet IKB weiter eine Preisbewegung für Primäraluminium um die Marke von rund 1.500 US-Dollar je Tonne in einem Band von +/-300 US-Dollar je Tonne. Der Preis für die Aluminium Alloy liegt rund 300 US-Dollar darunter. In der zweiten Jahreshälfte 2020 werden höhere Notierungen gesehen.

Quelle: IKB Deutsche Industriebank AG

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