Die Kupfervorräte an den Börsen haben sich zuletzt stabilisiert

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Foto: O. Kürth

In den ersten zehn Monaten 2019 sank die globale Kupferminenproduktion leicht, während der Kupferverbrauch etwas anzog. Infolgedessen lief ein Angebotsdefizit von 439.000 Tonnen auf.

Von daher ist jetzt für das Gesamtjahr 2019 von einem Angebotsdefizit von wenigstens 350.000 Tonnen auszugehen, berichtet die IKB Deutsche Industriebank AG in ihrer neuesten Rohstoffpreis-Information. Die Kupfervorräte an den Börsen haben sich zuletzt jedoch stabilisiert. Für 2020 wird eine auf 25 Millionen Tonnen anziehende Raffinadeproduktion sowie ein im gleichen Umfang anziehender Verbrauch erwartet. Sollten die vorgesehenen Minenerweiterungen wie geplant umgesetzt werden, könnte der Markt balanciert abschließen. Die investive Nachfrage stieg sehr deutlich um 70 Prozent.

Tendenz: IKB erwartet bis Ende März weiter eine Bewegung um die Marke von 6.100 US-Dollar pro Tonne in einem Band von 600 US-Dollar.

Quelle: IKB Deutsche Industriebank AG

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