Aluminium: Die Nachfrage, vor allem aus der Automobilindustrie, legt weiter zu

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Stanzabfälle aus der Automobilindustrie (Aluminiumlegierungen 5xxx und 6xxx, Foto: Steinert)

Die weltweite Produktion von Primäraluminium sank 2019 um ein Prozent auf 63,7 Millionen Tonnen (IKB-Jahresprognose: 64 Mio. Tonnen).

Da die chinesische Regierung eine Produktionsausweitung von zwei Prozent für 2020 angekündigt hat, wird für das laufende Jahr ein Ausstoß von 65 Millionen Tonnen prognostiziert. Hinzu kommen noch rund 13 Millionen Tonnen Recyclingaluminium. Die physische Nachfrage, vor allem aus der Automobilindustrie, legt weiter zu. Nach dem Angebotsdefizit im Jahr 2019 ist mit einem weiteren Abbau der Börsenbestände zu rechnen. Die investive Nachfrage stieg deutlich um 27 Prozent.

Tendenz: Die IKB Deutsche Industriebank AG sieht in ihrer neuesten Rohstoffpreis-Information bis März 2020 eine Bewegung um die Marke von 1.900 US-Dollar je Tonne. Der Preis für die Aluminium Alloy liegt rund 350 US-Dollar darunter.

Quelle: IKB Deutsche Industriebank AG

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