Magazin EU-Recycling 01/2020: Neu, anders und mit dem Mut zur Lücke

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Foto: Suez

Der amerikanische Grafiker David Carson rät dazu, Lesbarkeit nicht mit Kommunikation zu verwechseln. Nur weil etwas lesbar ist – so seine Ansicht – bedeutet das nicht, dass es etwas kommuniziert. Auch sollten – und das ist auch unsere Meinung – Zeitschriften-Layouts nicht starr an einem währenden Erscheinungsbild festhalten, sondern hier auch mal andere Saiten – Pardon Seiten – aufziehen. Neun Jahre nach dem letzten Relaunch haben wir deshalb diesem Blatt einen frischen Anstrich gegeben.

Liebe Leser, willkommen zur neuen EU-Recycling im 37. Jahrgang!

Für das neue Design des Fachmagazins zeichnet David Carson allerdings nicht verantwortlich. Das Thema Lesbarkeit und Kommunikation haben wir aber – wie schon 2011 – aufgegriffen und zeitgemäß und dem Trend entsprechend umgesetzt. Die Seiten sind jetzt luftiger und mit dem Mut zur Lücke gestaltet: Artikel müssen nicht mehr ganze Heftseiten ausfüllen. Das veränderte typografische Konzept räumt nun Platz für größere Bilder und optische Hervorhebungen redaktioneller Inhalte ein: in Form von Zitaten und Kastentexten mit zusätzlichen Informationen und Zusammenfassungen auf einen Blick.

Wir sind gespannt, wie Ihnen das neue Layout gefällt!

EU-Recycling 01/2020

Wenn Sie weiter blättern, sehen Sie auch, dass es eine neue Rubrik gibt: Unter „Entscheider“ stellen wir künftig die Aktivitäten von Persönlichkeiten aus der Recyclingbranche vor und informieren zum Beispiel über Wechsel oder Aufgabenteilungen in der Geschäftsführung von Unternehmen. Die Rubrik „Sekundärrohstoffe“ wurde in „Recyclingrohstoffe“ unbenannt. Nach dem europäischen Green Deal soll schließlich Recycling maßgeblicher als bisher zur Substitution von Primärmaterialien beitragen. Die im Dezember präsentierte Roadmap hat den Wandel vom linearen Wirtschaftsmodell zum Kreislaufwirtschaftsmodell zum Ziel!

Der BDE wertet das als Quantensprung, falls es gelingen würde, die Interessen der einzelnen EU-Mitgliedstaaten unter einen Hut zu bringen. Bis März 2020 will die neue EU-Kommission unter Ursula von der Leyen dazu einen Aktionsplan vorlegen. So soll die Industrie zum Einsatz von Recyclingrohstoffen in der Produktion verpflichtet und unter anderem das Batterierecycling stärker gefördert werden.

Bleibt zu hoffen, dass der Green Deal über bloße Absichtserklärungen hinauskommt und die Kreislaufwirtschaft tatsächlich voranbringt. Denn Recycling braucht Zukunft! Davon sind wir überzeugt und davon zeugen die Erfolgsgeschichten von Maschinen- und Anlagenherstellern sowie Branchendienstleistern in dieser Ausgabe. Einige dieser Wegbereiter für Recycling und Circular Economy sind schon 20, 30, 40 und mehr Jahre im Geschäft und feiern Jubiläum.

Wir wünschen Ihnen einen guten Start in das Neue Jahr 2020 und weiterhin eine nützliche Lektüre!

Zur Leseprobe der EU-Recycling-Ausgabe 01/2020: Blätterseiten / PDF-Datei

Herzliche Grüße, Ihr EU-Recycling Team

Quelle: MSV GmbH