Für besseres Kunststoffrecycling: Borealis und Erema intensivieren Zusammenarbeit

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Foto: O. Kürth

Borealis, ein führender Anbieter innovativer Lösungen in den Bereichen Polyolefine, Basischemikalien und Pflanzennährstoffe, und die Erema Group, ein Marktführer in der Entwicklung und Produktion von Kunststoffrecyclingsystemen, haben eine Absichtserklärung (LoI, Letter of Intent) unterzeichnet, um ihre Zusammenarbeit im Rahmen des mechanischen Recyclings zu intensivieren.

Ihr gemeinsames Ziel besteht in der Weiterentwicklung von Technologien für mechanisches Recycling, um den Umstieg auf eine Kunststoff-Kreislaufwirtschaft zu beschleunigen. Weiters bezwecken die beiden Unternehmen, die Recyclingprozesse zu optimieren, um die steigende Marktnachfrage nach hochwertigeren Rezyklaten für die Verwendung in High-End-Anwendungen zu bedienen.

Nutzung der jeweiligen Kompetenzen für schnellere technologische Entwicklung

Das ultimative Ziel dieser intensivierten Kooperation ist der schnelle Umstieg auf eine Kreislaufwirtschaft – dabei werden Borealis und Erema vor allem in den folgenden Bereichen verstärkt zusammenarbeiten:

  • Entwicklung optimierter Technologien und Prozesse des mechanischen Recyclings, indem die jeweiligen Kernkompetenzen der beiden Unternehmen genutzt werden: Borealis’ Fachkenntnisse im Polymerbereich, Erema´s Expertise im Engineering; zu diesem Zweck sollen gemeinsame Tests, Versuche und Pilotprojekte durchgeführt werden.
  • Wissensaustausch und Best Practices, um neue und praktische technische Lösungen zu entwickeln und zu implementieren.
  • Optimierte Rezyklate sollen in größeren Mengen verfügbar sein, verbesserte mechanische Eigenschaften aufweisen, sich für High-End-Anwendungen eignen und innerhalb kürzerer Zeit im Markt eingeführt werden.
  • Standardisierung und Harmonisierung eingesetzter Rohstoffe und produzierter Rezyklate (Pellets), um umfassendere Einsatzmöglichkeiten von Recyclinglösungen für individuelle Endanwendungen zu schaffen, vor allem für Konsumprodukte des täglichen Gebrauchs.
  • Ausbau der mechanischen Recyclingindustrie: Erforschung des Potentials größerer Anlagen und steigender Produktionsmengen, um Liefersicherheit und -zuverlässigkeit für den Markt sicherzustellen.
  • Zusammenarbeit für fortschrittlichere Marktforschung, um ausreichende Mengen spezifischer Materialarten zu liefern, die von den Kunden gewünscht werden.

Quelle: Borealis

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