bauma 2019, Messe-Nachbericht: Der „Wow-Effekt“ am Rockster-Messestand

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Auf dem Außenstand von Rockster konnte man sowohl den Windsichter als auch das hydraulisch klappbare Siebsystem des R1100DS genau unter die Lupe nehmen (Foto: Kormann Rockster Recycler GmbH)

Rockster präsentierte auf der Fachmesse in München nicht nur seine vielfältige Produktpalette, sondern ließ die Besucher zudem in neue Sphären eintauchen.  

„Diese Messe hat es wirklich verdient, sich Internationale Leitmesse zu nennen“, ist Wolfgang Kormann, Geschäftsführer von Rockster Recycler aus Österreich überzeugt. „Die Besucher kommen aus der ganzen Welt und das Potential an seriösen Interessenten ist beachtlich. Bereits am ersten Messetag konnten wir an einem argentinischen Unternehmer, welcher von Rockster zuvor noch nie gehört hatte, unsere patentierte Duplex-Anlage in Kombination mit einer Siebanlage verkaufen.“

Mit der Prallbrechanlage R1100DS inklusive Siebsystem und neuem Windsichter, der Grobsiebanlage RSS410 und dem raupenmobilen Haldenband RST23 präsentierte Rockster eine vielfältige Palette an verfügbaren Maschinen. Die Oberösterreicher, welche sich in der Entwicklung von mobilen Prallbrechern bereits sehr erfolgreich etabliert haben, wollen ihren Kunden noch vielseitigere und flexiblere Einsatzmöglichkeiten bieten. Neben Backen- und Prallbrechanlagen findet man im Rockster Portfolio Grob- und Feinsiebanlagen, Trommelsiebe, Halden- sowie Aufgabebänder. Jegliche Anlagen können mit den neuesten Motoren der Abgasstufe Stage V geordert werden.

Alles unter Kontrolle

Rockster-Messestand auf der diesjährigen bauma (Foto: Kormann Rockster Recycler GmbH

Das ist das Motto des neuen MMS Maschinenüberwachungssystems (MMS = Machine Monitoring System), welches Rockster erstmals auf der bauma vorstellte. Rockster Verkaufsleiter Norbert Feichtinger sieht den Sinn dahinter nicht nur in der einfacheren Übersicht über den Maschinenpark oder der guten Kontrolle der Maschinenauslastung, sondern auch im Monitoring des Handlings der jeweiligen Brechanlage: „Aufgrund der Möglichkeit, über das MMS die Brecherdrehzahl, Brecherlast, Spalteinstellung und Vibrogeschwindigkeit – wenn gewünscht sogar in Echtzeit – zu verfolgen, sieht man rasch, ob Optimierungsbedarf im Maschinenhandling besteht, und kann sowohl seitens des Besitzers als auch seitens des Herstellers sofort reagieren. So wird Verschleiß gesenkt, die Durchsatzleistung erhöht und das Brechergebnis perfektioniert. Die Anzeige von Standortdaten, Betriebsstunden oder Verbrauch leistet besonders in der Vermietung wertvolle Dienste.“

Virtual Reality – ein Einblick der besonderen Art

In den Brecher „beamen“ mit Virtual Reality (Foto: Kormann Rockster Recycler GmbH)

Das Feedback der Besucher war durchwegs dasselbe: „Wow, das ist ein einzigartiges Gefühl“ – sich plötzlich in einer anderen Welt zu befinden und sogar in den Brecher reinzusehen und reinzugehen, war für die meisten eine neue Erfahrung. Rockster hatte dieses Tool eingesetzt, um seinen neuesten Prallbrecher, den R1000S, direkt am Messestand von außen sowie von innen betrachten zu können.

Ausgestattet mit VR-Brille und Controller durften sich Interessenten vor, hinter, auf oder sogar in den Brecher „beamen“, das Magnetband oder die Siebbox heben und senken, die Brechkammer öffnen, Schlagleisten wechseln und vieles mehr. Rockster will dieses Tool weiterentwickeln und auch für Schulungszwecke einsetzen. Gerade im weltweiten Einsatz seien solche Technologien hilfreich, um Händler und Kunden immer auf dem neuesten Stand zu halten und Optimierungsvorschläge rascher umzusetzen.

Quelle: Kormann Rockster Recycler GmbH

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