Rollenverschiebung im Altpapiergeschäft – und die Folgen?

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Foto: Harald Heinritz / abfallbild.de

Das seit Januar geltende neue Verpackungsgesetz, der Einstieg des Handels in das Geschäft der Entsorger und als weiteres duales System sowie weiter fortschreitende Konzentrationsprozesse bringen die bisherige Ordnung im Altpapiergeschäft und auf dem Verwertungsmarkt gehörig in Bewegung.

Die Auswirkungen von Machtverschiebungen, Gerangel um Vertragsbeziehungen und Zukunftsaussichten der Branche sind Top-Themen auf dem diesjährigen bvse-Altpapiertag am 21. März in Düsseldorf.

Zu den – nicht nur für viele kleine und mittelständische Branchenunternehmen – brennenden existenziellen Themen hat der bvse mit Rechtsanwalt Walter Hartwig (Gruneberg Rechtsanwälte Köln) einen Experten zu seinem Tagungsevent eingeladen, der die Auswirkungen des neuen Verpackungsgesetzes auf die Vertragsbeziehungen der Kommunen zu Sammlern und Verwertern durch die Rechtsbrille beleuchtet.

Ergänzend dazu wird der Geschäftsführer der GOA-Gesellschaft im Ostalbkreis für Abfallbewirtschaftung mbH, Schwäbisch Gmünd, und Mitglied des geschäftsführenden bvse-Präsidiums, Henry Forster, den Teilnehmern einen Einblick in das drohende Szenario der Folgen geben, die das Verpackungsgesetz und die Neuordnung der Entsorgungsbranche auf den Verwertungsmarkt haben könnten. In der anschließenden Diskussion sind ausdrücklich sowohl private Unternehmen der Branche als auch öffentlich-rechtliche Vertreter herzlich eingeladen, über Herausforderungen und Lösungsansätze zu diskutierten und sich darüber hinaus beim gemeinsamen Mittagsimbiss auszutauschen.

Anmeldeformulare zum 22. Internationalen Altpapiertag des bvse sind hier zu finden.

Quelle: bvse